Umstellungen in der Statistik
Eieiei...
Mir scheint, overblog hat seit dem Start in Deutschland das erste Mal richtig in ein Wespennest gestochen: Mit der Umstellung der Statistiken zum ersten Oktober.
Im Grunde ist es ja wirklich ein gewisser Service, Crawler und Bots nicht mehr zu den Besuchern zu zählen. Die Auswirkungen scheinen allerdings bei einigen verheerend zu sein. Ich habe keine Ahnung, wie hoch der Anteil von Maschinen unter den Besuchern ist. So genau werde ich das auch nie herausfinden, da meine Besucherzahl inzwischen seit mehreren Monaten zwischen 30 und 80 pendelt. Und diese beiden Werte sind ziemliche Seltenheiten. Vom letzten Tag des Vormonats auf den ersten Oktober ist meine Besucherzahl von 78 auf 25 abgestürzt. Aber ich kann nicht sagen, ob das jetzt wirklich an der Statistikumstellung liegt, oder eher am kurzfristigen Desinteresse der menschlichen Leser. Das wird erst der Monat, oder vielleicht auch erst die kommenden zwei Monate zeigen, insofern brülle ich mal nicht laut los.
Die Gegenseite kann ich auch gut verstehen, denn irgendwie ist es entmutigend, wenn der Blogrank sich plötzlich durch acht teilt. Zumal die Werbeeinnahmen davon abhängen, und overblog das sehr sehr kurzfristig einfach mal beschlossen hat. Der Zweck des Ganzen ist klar:
Entweder overblog bekommt besser zahlende Werbekunden, da ein gesäuberter Traffic natürlich die interessantere Zahl ist - oder overblog muss uns Bloggern weniger Geld zahlen, weil das Besucheraufkommen sinkt. Im besten Falle kommt natürlich beides zusammen. Das ist nicht fair, da gebe ich den meisten Kritikern recht. Wenn ich dann allerdings in den Kommentaren zur entsprechenden Ankündigung beim Blog von overblog nachsehe, was andere so schreiben, dann bin ich echt auch wieder ein bisschen belustigt über manche Kritik.
Den Vogel abgeschossen hat dort der "Gerechtigkeitsvernatiger", der auf seine sicheren Besucher "von Staatssicherheitsdienst" hinweist, und der es nach 1-2 Tagen Warten "aendern" will. Nicht nur, dass ich gerne wissen würde, welcher Staatssicherheitsdienst 12 garantierte Leser bietet, ich halte diesen Beitrag für extrem kontraproduktiv. Der Kommentar von Winfried Schley hingegen zeigt, dass overblog scheinbar auch nicht genügend Aufklärung betrieben hat. Winfried Schley glaubt, dass er keinen Traffic von Maschinen auf seinem Blog hat, weil er keinen verursacht. Er interpretiert das also als Betrugsmasche und sieht sich dadurch unschuldig betroffen. Nun, den meisten meiner Leser wird klar sein, dass ihre Blogs nicht über google gefunden werden können, wenn die google-Bots die Seite nicht scannen. Das macht google selbstständig, und je öfter eine Seite gescannt wird, desto besser ist es eigentlich, da die google-Suchergebnisse auf der Seite (also dem Blog) damit aktueller sind - was im besten Fall zu mehr menschlichen Besuchern führt.
Mein persönliches Fazit:
Die Werbeeinnahmen betreffend ist es eine Sauerei! Das sage ich jetzt nicht aus persönlicher Betroffenheit, sondern einfach weil jeder, der sich an den Werbeeinnahmen beteiligen lässt, von irgendwelchen Statistiken ausgehen muss, mit denen er planen kann. Dies waren im Falle von overblog die alten Besucherzahlen, und es war auch schwer unmöglich zu wissen, wie viele Besucher nun menschlicher oder maschineller Natur waren. Dies spontan - ohne langfristige Ankündigung - umzustellen, ist problematisch, weil damit massenhaft Erwartungen enttäuscht werden, ohne dass dies vorher (bei Vertragsabschluss) ersichtlich war.
Aber was das Ranking an sich, die Besucherzahlen und die Statistik im Allgemeinen angeht, so ist die neue Lage wie auch die alte - wenn overblog das technisch vernünftig realisiert hat - für alle Blogger gleich und aufgrund der Herausrechnung von Traffic sogar besser. Ich weiß zwar selbst, dass es einen begeistert, wenn man 100 Besucher an einem Tag hat, aber es ist eigentlich noch schöner, wenn man sicher sein kann, dass es auch wirklich Besucher waren.
Somit beobachte ich das Ganze mit Argwohn, distanziere mich aber in gewissen Punkten von der breit gestreuten Kritik. Ich bin gespannt, wie stark mein Blogrank in den nächsten Tagen einstürzt, ob es auch so heftig sein wird wie bei anderen. Mich würden Zahlen dazu interessieren.
Mir scheint, overblog hat seit dem Start in Deutschland das erste Mal richtig in ein Wespennest gestochen: Mit der Umstellung der Statistiken zum ersten Oktober.
Im Grunde ist es ja wirklich ein gewisser Service, Crawler und Bots nicht mehr zu den Besuchern zu zählen. Die Auswirkungen scheinen allerdings bei einigen verheerend zu sein. Ich habe keine Ahnung, wie hoch der Anteil von Maschinen unter den Besuchern ist. So genau werde ich das auch nie herausfinden, da meine Besucherzahl inzwischen seit mehreren Monaten zwischen 30 und 80 pendelt. Und diese beiden Werte sind ziemliche Seltenheiten. Vom letzten Tag des Vormonats auf den ersten Oktober ist meine Besucherzahl von 78 auf 25 abgestürzt. Aber ich kann nicht sagen, ob das jetzt wirklich an der Statistikumstellung liegt, oder eher am kurzfristigen Desinteresse der menschlichen Leser. Das wird erst der Monat, oder vielleicht auch erst die kommenden zwei Monate zeigen, insofern brülle ich mal nicht laut los.
Die Gegenseite kann ich auch gut verstehen, denn irgendwie ist es entmutigend, wenn der Blogrank sich plötzlich durch acht teilt. Zumal die Werbeeinnahmen davon abhängen, und overblog das sehr sehr kurzfristig einfach mal beschlossen hat. Der Zweck des Ganzen ist klar:
Entweder overblog bekommt besser zahlende Werbekunden, da ein gesäuberter Traffic natürlich die interessantere Zahl ist - oder overblog muss uns Bloggern weniger Geld zahlen, weil das Besucheraufkommen sinkt. Im besten Falle kommt natürlich beides zusammen. Das ist nicht fair, da gebe ich den meisten Kritikern recht. Wenn ich dann allerdings in den Kommentaren zur entsprechenden Ankündigung beim Blog von overblog nachsehe, was andere so schreiben, dann bin ich echt auch wieder ein bisschen belustigt über manche Kritik.
Den Vogel abgeschossen hat dort der "Gerechtigkeitsvernatiger", der auf seine sicheren Besucher "von Staatssicherheitsdienst" hinweist, und der es nach 1-2 Tagen Warten "aendern" will. Nicht nur, dass ich gerne wissen würde, welcher Staatssicherheitsdienst 12 garantierte Leser bietet, ich halte diesen Beitrag für extrem kontraproduktiv. Der Kommentar von Winfried Schley hingegen zeigt, dass overblog scheinbar auch nicht genügend Aufklärung betrieben hat. Winfried Schley glaubt, dass er keinen Traffic von Maschinen auf seinem Blog hat, weil er keinen verursacht. Er interpretiert das also als Betrugsmasche und sieht sich dadurch unschuldig betroffen. Nun, den meisten meiner Leser wird klar sein, dass ihre Blogs nicht über google gefunden werden können, wenn die google-Bots die Seite nicht scannen. Das macht google selbstständig, und je öfter eine Seite gescannt wird, desto besser ist es eigentlich, da die google-Suchergebnisse auf der Seite (also dem Blog) damit aktueller sind - was im besten Fall zu mehr menschlichen Besuchern führt.
Mein persönliches Fazit:
Die Werbeeinnahmen betreffend ist es eine Sauerei! Das sage ich jetzt nicht aus persönlicher Betroffenheit, sondern einfach weil jeder, der sich an den Werbeeinnahmen beteiligen lässt, von irgendwelchen Statistiken ausgehen muss, mit denen er planen kann. Dies waren im Falle von overblog die alten Besucherzahlen, und es war auch schwer unmöglich zu wissen, wie viele Besucher nun menschlicher oder maschineller Natur waren. Dies spontan - ohne langfristige Ankündigung - umzustellen, ist problematisch, weil damit massenhaft Erwartungen enttäuscht werden, ohne dass dies vorher (bei Vertragsabschluss) ersichtlich war.
Aber was das Ranking an sich, die Besucherzahlen und die Statistik im Allgemeinen angeht, so ist die neue Lage wie auch die alte - wenn overblog das technisch vernünftig realisiert hat - für alle Blogger gleich und aufgrund der Herausrechnung von Traffic sogar besser. Ich weiß zwar selbst, dass es einen begeistert, wenn man 100 Besucher an einem Tag hat, aber es ist eigentlich noch schöner, wenn man sicher sein kann, dass es auch wirklich Besucher waren.
Somit beobachte ich das Ganze mit Argwohn, distanziere mich aber in gewissen Punkten von der breit gestreuten Kritik. Ich bin gespannt, wie stark mein Blogrank in den nächsten Tagen einstürzt, ob es auch so heftig sein wird wie bei anderen. Mich würden Zahlen dazu interessieren.
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