Amstetten nicht mehr sicher vor Wagner...
Schon in seinen letzten Kolumnen hat sich Franz Josef Wagner über die unfassbare Tat in Amstetten ausgetobt. Faszinierende Anreden wie "Liebe Ehefrau des Inzest-Monsters" stellen hier wieder einmal nur die Spitze des Eisberges dar. Heute richtet er sich nach den Amstettenern, den Kindern und der Ehefrau gleich ans ganze Land Österreich:

Ihm ist es wichtig zu betonen, dass Österreich zu Unrecht als ganzes Land am Pranger steht, und wenn er nicht ausgerechnet für eine Zeitung schreiben würde, die derartiges auch gerne macht, könnte man ihm glauben. Und trotz alledem muss man ihm wohl in diesem Punkt auch zustimmen.
Es ist natürlich fraglich, ob man wie Wagner gleich ein Best-of österreichischer Kultur-Exportgüter anführen muss, aber sei es drum. Spannend wird es vor allem danach.
"Österreich ist das Disneyland Europas." Ich glaube nicht, dass unserem Nachbarland mit diesem Satz ein Gefallen getan wurde. Das nun folgende Geschwurbel über "Verbrecher ohne Pass" und "Verbrecher ohne Nationalität" (die zudem auf ihre - Nationalität! - reduziert werden) lässt uns wie immer nach Wagner zu der Frage kommen, was das eben war.
Die Geschichte mit den Verbrechern ohne Nationalität ist aber insbesondere bei Bild ein wenig fehl am Platz, und ich möchte hier zur Bestätigung einen sehr guten, wenn auch traurigen, Blogeintrag von Stefan Niggemeier verlinken.
Schön ist aber auch, dass bild.de jeden Tag was neues über den Fall zu berichten weiss:
Es ist natürlich fraglich, ob man wie Wagner gleich ein Best-of österreichischer Kultur-Exportgüter anführen muss, aber sei es drum. Spannend wird es vor allem danach.
"Österreich ist das Disneyland Europas." Ich glaube nicht, dass unserem Nachbarland mit diesem Satz ein Gefallen getan wurde. Das nun folgende Geschwurbel über "Verbrecher ohne Pass" und "Verbrecher ohne Nationalität" (die zudem auf ihre - Nationalität! - reduziert werden) lässt uns wie immer nach Wagner zu der Frage kommen, was das eben war.
Die Geschichte mit den Verbrechern ohne Nationalität ist aber insbesondere bei Bild ein wenig fehl am Platz, und ich möchte hier zur Bestätigung einen sehr guten, wenn auch traurigen, Blogeintrag von Stefan Niggemeier verlinken.
Schön ist aber auch, dass bild.de jeden Tag was neues über den Fall zu berichten weiss:

Ich habe einen Verdacht - den man natürlich nur als solchen aussprechen darf: Die Bild-Macher brauchen einfach mehrere Tage, um den entsprechenden Artikel im "Spiegel" zu lesen, und veröffentlichen deswegen ihr Material schrittweise. Aber nicht weiter erzählen. Wäre doch peinlich, wenn ausgerechnet ein wöchentlich erscheinendes Magazin aktueller wäre als die schnelle Bild, oder?
Quelle aller Bilder: bild.de
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