Political Correctness - für'n Arsch!
Wenn ich schon wieder regelmäßig blogge, dann - dachte ich eben - kann ich auch mal wieder ein bisschen mehr eingehen auf das, was mich so nervt und interessiert. Eine der sinnlosesten Erfindungen meiner Meinung nach ist die weit verbreitete Political Correctness.
PC zu sein, ist ein Muss. Nicht nur für den linken Idealisten von Nebenan, sondern natürlich auch für den objektiven Journalisten und jeden, der gelegentlich irgendwie an die Öffentlichkeit gelangt. Also eigentlich auch für jeden Blogger.
"PC" hat einen durchaus nett gedachten Ursprung: Man möchte Menschen nicht mehr sprachlich ausgrenzen. Ich selbst bin ein großer Freund der Sprache im Allgemeinen und sehe solche Veränderungen gerne - wenn sie denn von Herzen kommen. Korrekt ist man aber meistens dann doch nur sprachlich. Welche Vorteile hat die schwarze Bevölkerung Amerikas dadurch gehabt, dass sie nun statt "Blacks" in den Medien als "Afro Americans" bezeichnet werden? Und wie bedeutend war der Niedergang, seit sie selbst dazu übergegangen sind, das ehemals diskriminierend gedachte Wort "Nigger" gegenüber ihren Freunden zu verwenden?
So lange kein gesellschaftlicher Wandel mit der sprachlichen "Regelung" in Form journalistischer Auflagen und böser Blicke eintritt, wird man sich vergeblich bemühen, die Sprache zum Vorreiter einer kulturellen Revolution zu machen.
Derartige Dinge machen unsere Sprache und damit unsere Kommunikation gezielt ärmer. Gestalte ich die Welt gerechter, indem ich Menschen neue Schreib- und Redeweisen aufzwinge? Die Benutzung des Binnen-I zur Eliminierung des Sexismus ist eine dieser Dinge, die ich in meinem linken Umfeld zu kritisieren weiß. Dass der Plural der meisten Berufsbezeichnungen vom Männlichen hergeleitet sind, mag einen verwundern. Es gibt natürlich einen Einblick, wie sexistisch die Gesellschaft, die dies hervorgebracht hat war (oder auch noch ist). Wenn sich Frauen beleidigt fühlen, an ihrer Uni unter "Studenten" subsummiert zu werden, dann frage ich mich aber, weswegen ein Männern bei "StudentInnen" besser gehen soll.
Die Anerkennung einer Tatsache wie die tatsächlicher Diskriminierung wird nicht eben vereinfacht, indem man recht unnötig sämtliche Gewohnheiten radikal angreift. Selbst mir als Linkem fällt es schwer, meinen Schreibstil anzupassen. Wenn mich diese Tatsache aber davon abhält, selbst politische Schriften zu verfassen, bzw. ich weiss, dass ich angegriffen werde, wenn ich es nicht tue, dann denke ich nicht, dass irgendeine angeblich davon profitierende Minderheit tatsächlich einen Vorteil hat.
In meinen Augen dient das sogar teilweise dazu, zu kaschieren, dass diese Probleme noch existieren - wobei gerade der Sexismus in der linken Szene ein gutes Beispiel ist.
Die Beispiele reichen soweit, dass ich bei der Eröffnung unseres Online-Shops bewusst auf eine schwarz-weiß-rote Farbgebung verzichtet habe, weil mir klar ist, dass die Farben in der Linken mit dem deutschen Kaiserreich und dem Nationalsozialismus verbunden wird - was selbstverständlich keine postitiven Referenzen wären.
Ich weiß, dass mein Standpunkt nur wenig geteilt wird, dennoch wäre ich froh, wenn gerade in meinem Umfeld nicht immer nur gesehen werden würde, was ein Wort, eine Farbe, whatever, irgendwann einmal bedeutet hat. Wichtiger ist doch, was wir daraus machen, und ob wir es in einen guten Kontext zu setzen wissen.
Lasst uns alle ficken und dabei Spaß haben!
PC zu sein, ist ein Muss. Nicht nur für den linken Idealisten von Nebenan, sondern natürlich auch für den objektiven Journalisten und jeden, der gelegentlich irgendwie an die Öffentlichkeit gelangt. Also eigentlich auch für jeden Blogger.
"PC" hat einen durchaus nett gedachten Ursprung: Man möchte Menschen nicht mehr sprachlich ausgrenzen. Ich selbst bin ein großer Freund der Sprache im Allgemeinen und sehe solche Veränderungen gerne - wenn sie denn von Herzen kommen. Korrekt ist man aber meistens dann doch nur sprachlich. Welche Vorteile hat die schwarze Bevölkerung Amerikas dadurch gehabt, dass sie nun statt "Blacks" in den Medien als "Afro Americans" bezeichnet werden? Und wie bedeutend war der Niedergang, seit sie selbst dazu übergegangen sind, das ehemals diskriminierend gedachte Wort "Nigger" gegenüber ihren Freunden zu verwenden?
So lange kein gesellschaftlicher Wandel mit der sprachlichen "Regelung" in Form journalistischer Auflagen und böser Blicke eintritt, wird man sich vergeblich bemühen, die Sprache zum Vorreiter einer kulturellen Revolution zu machen.
Derartige Dinge machen unsere Sprache und damit unsere Kommunikation gezielt ärmer. Gestalte ich die Welt gerechter, indem ich Menschen neue Schreib- und Redeweisen aufzwinge? Die Benutzung des Binnen-I zur Eliminierung des Sexismus ist eine dieser Dinge, die ich in meinem linken Umfeld zu kritisieren weiß. Dass der Plural der meisten Berufsbezeichnungen vom Männlichen hergeleitet sind, mag einen verwundern. Es gibt natürlich einen Einblick, wie sexistisch die Gesellschaft, die dies hervorgebracht hat war (oder auch noch ist). Wenn sich Frauen beleidigt fühlen, an ihrer Uni unter "Studenten" subsummiert zu werden, dann frage ich mich aber, weswegen ein Männern bei "StudentInnen" besser gehen soll.
Die Anerkennung einer Tatsache wie die tatsächlicher Diskriminierung wird nicht eben vereinfacht, indem man recht unnötig sämtliche Gewohnheiten radikal angreift. Selbst mir als Linkem fällt es schwer, meinen Schreibstil anzupassen. Wenn mich diese Tatsache aber davon abhält, selbst politische Schriften zu verfassen, bzw. ich weiss, dass ich angegriffen werde, wenn ich es nicht tue, dann denke ich nicht, dass irgendeine angeblich davon profitierende Minderheit tatsächlich einen Vorteil hat.
In meinen Augen dient das sogar teilweise dazu, zu kaschieren, dass diese Probleme noch existieren - wobei gerade der Sexismus in der linken Szene ein gutes Beispiel ist.
Die Beispiele reichen soweit, dass ich bei der Eröffnung unseres Online-Shops bewusst auf eine schwarz-weiß-rote Farbgebung verzichtet habe, weil mir klar ist, dass die Farben in der Linken mit dem deutschen Kaiserreich und dem Nationalsozialismus verbunden wird - was selbstverständlich keine postitiven Referenzen wären.
Ich weiß, dass mein Standpunkt nur wenig geteilt wird, dennoch wäre ich froh, wenn gerade in meinem Umfeld nicht immer nur gesehen werden würde, was ein Wort, eine Farbe, whatever, irgendwann einmal bedeutet hat. Wichtiger ist doch, was wir daraus machen, und ob wir es in einen guten Kontext zu setzen wissen.
Lasst uns alle ficken und dabei Spaß haben!
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