Sashs Blog

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

PS: Ihr könnt gerne auch ältere Beiträge kommentieren, denn ich bekomme so oder so eine eMail!

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Dienstleistungswahn

Seit ein paar Tagen haben wir hier ein bisher nicht gekanntes Problem: Lahmes Internet! Und wenn ich lahm sage, dann meine ich das auch. Die letzte Messung vor ein paar Stunden hat eine Geschwindigkeit von nicht einmal 400 Kb/s ergeben. Das ist dann also rund ein Fünftel, eher ein Sechstel der normalen Bandbreite. Zudem setzt das Netz öfter völlig aus, weswegen ich hier schon mal verkünden möchte, dass eine eventuelle Nicht-Erreichbarkeit meinerseits halbwegs problemlos, weil absehbar, ist.
Das Schöne an der Geschichte ist jetzt wiederrum, dass wir diesbezüglich gestern Nacht bei Arcor angerufen haben (Wir haben den Klang der Computerstimme vermisst, wir geben es ja zu!) und uns mitgeteilt wurde, dass man sich um das Problem kümmere. Meinetwegen. Erstaunlicherweise kamen wir pünktlich nach dem Auflegen auch wieder ins Netz - allerdings abermals sehr langsam. Das Problem ist offensichtlich, das unser Modem nicht synchron ist. Das ist wenigstens was neues, und das - sage ich jetzt mal so bitter - ist uns mit unserem guten alten Modem nie passiert. Das aber können wir ja leider nicht mehr nutzen, weil die Chefkomiker bei Arcor es ja zu guter Letzt nie geschafft haben, ein altes Problem zu lösen (das sie aber immerhin selbst auslösen können).
Heute (also: Es war noch Samstag!) fiel dann abends das Internet wieder einmal komplett aus. Dieses Mal allerdings so wie wir es schon des öfteren erfahren durften: Keine WAN-IP!!!
Das ist so ein bisschen ein Alarmglocken-Signal bei uns, bei dem wir uns sicher sein klönnen, dass die bei Arcor wieder einmal etwas verbockt haben - die Leitung umgestellt oder so. Inzwischen könnte es natürlich auch sein, dass einfach das Modem von - tada!!! - Arcor Scheiße baut. Die mit Verachtung zu strafenden Schuldigen bleiben also mehr oder minder die gleichen...
Also habe ich mich vor ein paar Stunden wieder ans Telefon geschwungen und mit der SH (Störungshotline, für die neuen Leser) telefoniert. Die Dame dort am Telefon hat mir dann sinngemäß erklärt, dass sie eben just weil wir schon eine Störung (das langsame Netz) gemeldet haben nichts machen kann. Der Zeitpunkt der Entstörung? "Ja, genau kann ich ihnen das jetzt nicht sagen, aber man sagt immer so 24 bis 48 Stunden werktags, also am Montag oder am Dienstag..."
Nicht nur, dass dieser Termin meines Erachtens nach ein paar Stunden zu weit in der Zukunft liegt, es irritiert mich einmal mehr, da wir inzwischen unwiderruflich festgestellt haben, dass dort Techniker doch auch am Wochenende arbeiten. Naja gut, vielleicht nur manchmal, abhängig vom Parungsverhalten der Gorillas im Zoo von Djakarta, aber immerhin!
Ich habe daraufhin gesagt, dass sie als Notitz noch anmerken soll, dass wir es einmal mehr mit unserem alten Modem probieren werden, und die Techniker deswegen nicht verwundert sein sollen. Dazu habe ich - das war nicht nett, das gebe ich zu! - gesagt, dass ich diesbezüglich eine Rückmeldung erwarte, da ich aufgrund meiner Erfahrungen nichts mehr drauf gebe, was mir erzählt wird.
Mit unterdrücktem Hass und einstudierter Ruhe hat sie das hingenommen und wahrscheinlich keine Notiz hinzugefügt. Ich warte auf den Anruf der Technik und freue mich, dass das Internet - wenn auch mit miserablem Speed - direkt nach dem Telefonat (ist das noch Zufall?) wieder funktionierte...
Sonntag, 2. november 2008

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Mir ist natürlich bewusst, dass der Wochenanfang nichts auszusagen hat darüber, wie die Woche dann wirklich wird. Vor allem, da ich gerade keiner geregelten Arbeit nachgehe. Zudem beginnen meine Tage gerade meistens mit Lernen. Neulich habe ich nach dem Aufstehen vor der ersten Zigarette sogar den Abwasch gemacht. Also alles in allem nicht so erheiternd. Aber das ist nicht schlimm - man gewöhnt sich ja auch an so etwas.
Heute war also wieder lernen angesagt.
Naja, zunächst habe ich meine Mails gecheckt, ein paar Kleinigkeiten im Web gelesen und dann nach einer halben Stunde beschlossen, dass ich ohne Cola und mit nur noch drei Zigaretten keinen Nachmittag lernenderweise verbringen kann. Also einkaufen!
Als ich gerade dabei war, das Haus zu verlassen, klingelte - aufgrund meines Telefonierverhaltens doch recht unerwartet - das Telefon.
Und deswegen ist das so ein 1a-Wochenstart:
Arcor!
Na wow! Ist schon wieder ein bisschen her, dass wir ihnen geschrieben haben, aber es war ja auch einiges zu lesen ;) Ich hatte ihnen einen kurzen Schrieb geschickt, in dem ich erklärte, dass ich die Vertragsverlängerung nicht akzeptiere und dass ich sogar - entgegen dem bisherigen Vertrag - ein sofortiges Kündigungsrecht verlange. Reichlich frech, aber in meinen Augen angemessen ob dem, was sie uns zugemutet haben.
Jetzt habe ich es also nach dem eigenen Vertrag endlich auch mal zum Störungs-Kunden-Management oder so ähnlich gebracht. Die freundliche Dame am anderen Ende der Strippe sagte mir ein sofortiges Kündigungsrecht zu, was mich ernstlich verblüfft hat. Kurz habe ich überlegt, was ich noch alles hätte fordern können. Immerhin hatte ich ihnen wahrheitsgetreu geschrieben, dass der Vertrag schon vor 2 Jahren unrechtmäßig verlängert wurde. Aber gut, wahlweise kann ich auch einer 50-Euro Gutschrift und einer Stutzung des Vertrags auf 12 Monate zustimmen. Ich denke aber, ich wähle ersteres - aber das ist eigentlich eine WG-Entscheidung.

Ich selbst würde am liebsten die 50 Euro und die sofortige Kündigung wählen :) Vielleicht kriegen wir das ja auch noch hin.

Ach ja: Ob das mit der Kündigung dann funktioniert, das ist... naja, auch wieder so eine Geschichte, bei der ich dann - und das fällt inzwischen schwer - Arcor vertrauen müsste. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie gut das mit der Weiterleitung von der Kundenhotline ins Beschwerdezentrum klappt, wenn ich mich da dann wieder melde. Irgendwie höre ich bei Arcor hinter jedem weiteren Wort eine ganze Bibliothek voller potenzieller Fehlerquellen...
Montag, 20. oktober 2008

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Wundern darf man sich ja gelegentlich über diverse Dienstleistungen.
Ozie hat vor drei Tagen einen Brief weggeschickt. Den hatte sie versehentlich unterfrankiert. Er ging leider doch nicht für 1,45 Euro raus, sondern kam zurück mit dem Vermerk, es fehlen 75 Cent Porto. So weit, so gut. Kann ja mal passieren. Also sind wir vorgestern zur Post gedackelt und haben den Brief dort neu frankieren lassen. Gestern liegt er dann wieder im Briefkasten...
Also wenn jetzt nicht einmal mehr die Post die Briefe richtig frankieren kann, dann ist doch irgendwas schief gelaufen, oder?
Freitag, 17. oktober 2008

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Irgendwie scheint mein Telefonanbieter der Meinung zu sein, er müsse mir ein abenteuerliches Leben bescheren. Ob ich bezüglich der Telefonie daran überhaupt ein Interesse habe, das ist natürlich unwichtig. Vor einer halben Stunde hatte ich einmal mehr ein Gespräch mit der Arcor-Störungshotline.
Es war wieder alles wie schon so oft: Der Router konnte keine WAN-Adresse finden, wahrscheinlich also eine alte Fehleinstellung der Leitung - hatten wir ja neulich erst...
Ich habe dann angerufen, und den Menschen am anderen Ende gebeten, insbesondere den Upload und das Übertragungsprotokoll zu überprüfen. Nicht nur, dass er keinen Fehler finden konnte: Er konnte das auch nicht verständlich artikulieren, da er es sich zu Aufgabe gemacht zu haben scheint, kommunikationstechnisch möglichst nahe an Piet Klocke heranzukommen. Das hörte sich in etwa so an:

"Moment. Ich hab hier - aber das sollte eigentlich nicht. Aber wenn. Ich stell sie mal kurz - dann kann ich auch gleich. Hmm? Haben die sie? Das verstehe ich jetzt aber - aber eigentlich müsste es doch."*

Das Ergebnis dieses Telefonates war ein für die Arcor-Hotline geradezu typisches: Da ist gerade eine kaufmännische Umstellung im Gange (für die Langzeitleser hier: DSL 6000 auf DSL 2000).
Das klingt jetzt vielleicht logisch, aber der werte Hotliner hat auch unumwunden zugegeben, dass das gar nicht das Problem sein KANN. Weil da ja technisch gar nichts geändert wird. Ich solle aber doch mal zwei drei Stunden warten, und wenn es dann immer noch nicht tut, dann könnte ich ja.
Ja? Wieder anrufen! Logo!
Für ein paar Minuten habe ich also hingenommen, dass ich wieder einmal eine Woche kein Internet haben würde, weil irgendein Idiot bei Arcor mal wieder einen Hebel umgelegt hat, über dem inzwischen wahrscheinlich ein Zettel hängt: "Schalter umlegen, um lustige Gespräche mit Sash zu bekommen".

Dann aber kam mir eine - ich muss mich mal eben selbst loben - geniale Idee. Wir haben inzwischen ja ein Arcor-Ersatz-Modem. Und da das mit anderen Leitungseinstellungen läuft wie das alte, das wir sonst dran haben, habe ich beschlossen, es mal zu testen. Sollte nämlich tatsächlich ein Idiot bei Arcor den Hebel umgelegt haben, dann dürfte das neue Modem auf einen Schlag problemlos funktionieren.

Und es hat geklappt!

Wenn jetzt das Netz mal wieder ausfällt, werde ich wieder das andere Modem anschließen, weil sie dann wahrscheinlich sowieso nur wieder die Einstellungen zurückgestellt haben. Mit anderen Worten: Ich habe einen Arcor-Idioten-Detektor erfunden! Und dieser Idioten-Detektor ist auch ohne Hotline lauffähig! Ich fühle mich heute irgendwie total von mir selbst ergriffen, Entschuldigung!

* Ansonsten war er nett und bemüht, keine Frage!
Montag, 6. oktober 2008

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Ich will das Thema nicht zu breit treten, aber ich muss hier noch einmal die Fortsetzung des Ganzen anfügen. Man muss den letzten Artikel vor diesem hier gelesen haben, um ihn zu verstehen.

Gestern Abend hatten wir noch Post im Briefkasten: Von Arcor. Sie teilen uns schriftlich mit, dass unsere Bandbreite wegen technischer Probleme auf DSL 2000 geändert wurde. Ab dem 25.9. seien wir dann mit der neuen Bandbreite online. Da hätte uns klar sein sollen, dass das wieder Horror bedeutet.

Donnerstag, 25.9.2008

11.20 Uhr
Hoffnung zerstört. Das Internet tut wieder nicht. Der Router kann sich nicht einwählen. Sophie ruft bei der SH an. Die schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich: Fehlercode 678, das Modem ist synchron aber nicht anpingbar. Die Fehlerquelle ist recht schnell klar: Sie haben heute eine Umstellung von DSL 2000 auf... ja, DSL 2000 vorgenommen. Dabei wurden natürlich alle vom Techniker hart erkämpften Einstellungen rückgängig gemacht. "Binnen 24 Stunden" ist das Problem dann wieder einmal behoben, es wird also an die Technik weitergeleitet. Ich scheine Déjà-vus zu haben. Sophie sagt deutlich, dass das keine adäquate Lösung ist. Ihr wird erklärt, dass es keine andere Möglichkeit gibt.

11.55 Uhr
Nachdem wir beschlossen haben, dass für die Lösung eines bekannten Problems, das ja nicht mal nur identifiziert ist, sondern auch noch mehrfach ohne unser Verschulden wieder ausgelöst wurde, 24 Stunden wirklich keine angemessene Zeitspanne ist, rufe ich bei der SH an und verlange ohne lästige Erklärungen, einen Vorgesetzten zu sprechen - damit der uns vielleicht gleich mit der Technik labern lässt oder dergleichen. Er hat aber leider gerade ein Gespräch, er ruft uns aber binnen der nächsten halben Stunde zurück.

12.05 Uhr
"Er" ist eine Sie und ruft schnellstens zurück. Nach einem kurzen Crash-Kurs in "Was die Chaoze-WG in 5 Tagen bei Arcor so erlebt hat" möchte sie "gerne Eskalation machen". Bis 14 Uhr spätestens hören wir dann wieder was.

Wir schließen die Rechner wieder ordentlich an den Router an, da Rückrufe in der Regel Mangelware sind, wenn das Problem erst einmal behoben ist. Mehrer Einwahlversuche verlaufen nagativ, aber was erwarten wir auch?

14.35 Uhr
Rückruf? Problem behoben? Eher Fehlanzeige. Also Anruf bei der SH. Der nette Mann am anderen Ende der Leitung sitzt natürlich in einem anderen Callcenter, sodass er leider keinen Einblick hat, was die obig erwähnte Vorsitzende so macht und wer sie überhaupt ist. "Im Laufe des Tages" melden die sich aber in der Regel, so seine Aussage. Damit bin ich wieder bei "binnen 24 Stunden". Für einen kurzen Moment kommt dann noch der Schock, dass wir kaufmännisch auf DSL 6000 laufen, und scheinbar keine Änderung in Planung ist. Dies stellt sich dann jedoch als (hoffentlich?) falsch heraus. Seiner Meinung nach sind die Leitungsdaten aber auch für DSL 6000 ok. Warum auch immer. Fazit: Keins? Wir warten weiter auf den Anruf der Vorgesetzten von vorhin.

16.35 Uhr
Nachdem immer noch kein Anruf eingegangen ist, rufe ich erneut bei der SH an, um mich wieder zu irgendeinem Vorgesetzten durchstellen zu lassen, der sich dann vielleicht in irgendeiner Form der Problematik annimmt. Ich gerate natürlich an die widerlichste Sorte Vollhorst. Dieser Mitarbeiter erklärt mir de facto, dass ich den Technikern doch ein bisschen Zeit lassen solle, ich wolle doch sicher nicht, dass es "wieder nur Flickschusterei" werde. Meine Argumente werden komplett übergangen und meine nachdrückliche, mehrfache Bitte, mit einem Vorgesetzten verbunden zu werden, wird ignoriert mit der Bemerkung, dass er das jetzt nochmal "mit Nachdruck" an die Technik schreibe (was immer das heißen soll), und dass das nun einmal der schnellstmögliche Weg sei. Die Tatsache, dass ich bereits einen Schritt weiter war, umgeht er gekonnt mit Ignoranz. Satz des Gesprächs: "Ich weiss, dass es frustrierend ist."

17.55 Uhr
In der Hoffnung, vielleicht doch noch mit einem Vorgesetzten sprechen zu können, ruft Sophie reichlich demotiviert wieder bei der SH an. Aufgrund des nicht erfolgten Rückrufs stellt der Mitabeiter sie durch zu einem Vorgesetzten. Der ist aber leider aus der kaufmännischen Abteilung, hält unser Problem zwar für verständlich, könnte uns jedoch allenfalls einen günstigeren Tarif anbieten. In Sorge um unsere rare Freizeit lehnen wir jedwede Änderung ab. Er bittet uns, die SH erneut zu kontaktieren.

18.05 Uhr
Sophie ruft einmal mehr bei der SH an und gerät prompt an einen interessierten Mitarbeiter. Er ist der erste, der sich wundert, weswegen wir von DSL 2000 auf DSL 2000 umgestellt worden sind. Eine knappe halbe Stunde dauert das Gespräch. Er ist schwer irritiert von der Vorarbeit seiner Kollegen und teilt uns mit, dass heute eigentlich nur der Upload - warum auch immer - hochgestellt wurde. Dieses macht er rückgängig, und - zack! - kann der Router sich einwählen. So irritiert wir darüber waren, dass der Fehler von einem Hotline-Mitarbeiter behoben werden kann, so sehr haben wir uns auch gefreut.

18.33 Uhr
Voller Vorfreude aufs Internet nehmen wir das Klingeln des Telefons war. Eine Minute nach dem letzten Gespräch. Es ist ein Techniker von Arcor, der nach unserer Störung fragt. Ich teile ihm mit, dass sich das erledigt hätte und hoffe, dass er es nicht wagt, irgendeine Änderung vorzunehmen. Er fragt dann noch, ob wir "immer noch das Speed-Modem 200" benutzen, woraufhin ich ihm mitteile, dass wir das noch nie getan haben. Er warnt mich, dass wir, wenn wir es wieder (hä?) benutzen würden, wieder nicht ins Netz kommen würden. Konfusion.

Zwei Minuten später: Ich versuche, mich ins Internet einzuwählen. Nix. Einen Router-Restart später stelle ich fest, dass der Router sich wieder nicht verbinden kann. Na klasse!

18.55 Uhr
Am Rande des Wahnsinns ruft Sophie noch einmal bei der SH an und gibt an, dass das Internet nicht tue.  Auf Nachfrage hin stellt er fest, dass seit 18.30 Uhr nichts an der Leitung geändert wurde. Zwischen 18.00 und 18.30 Uhr sei die Upstream-Geschwindigkeit und "ein paar technische Details, sag ich jetzt mal so" geändert. Er bittet um einen Restart von Router und Modem und danach sind wir tatsächlich (wieder einmal) online.
Er erklärt auf unser Fragen hin, dass trotz mehrfacher gegenteiliger Eintragung in die Störungsprotokolle nicht die alte, sondern die (für unser Modem zu) neue Übertragungsweise eingestellt war. Wir sind online, aber noch nicht sicher, ob der Nervenzusammenbruch dieses Mal ausbleibt. Gnaaaaa! Hihi! Dollydolly!
Donnerstag, 25. september 2008

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Freitag, 19.09.2008

Ein Tag noch, bis Arcor uns die Bandbreite von DSL 2000 auf DSL 6000 erhöhen wollte...

Sophie stellt um 7.20 Uhr fest, dass sie nicht ins Internet kommt. Der Router findet trotz Restart keine WAN-IP.

11.35 Uhr
Ich rufe nach mehrfachem Modem- und Router-Restart bei der Störungshotline (im Folgenden SH genannt) an. Ich schlage gleich zur Gesprächseröffnung zwei Dinge vor: Einmal könnte die geplante Umstellung auf DSL 6000 vielleicht das Problem verursachen, zum anderen wäre denkbar, dass die vor einem Jahr schon einmal aufgetretenen Kommunikationsprobleme zwischen unserem alten Modem und der Leitung erneut vorliegen. Der Mitarbeiter verkündet nach wenigen Sekunden: Es ist ersteres. Die Umstellung sei im Gange, und auf Nachfrage meint er, bis spätestens 16 Uhr sei das dann erledigt.

16.00 Uhr
Das Internet will immer noch nicht, ich rufe wieder bei der SH an. Der Mitarbeiter am anderen Ende entdeckt nach meinem Hinweis auf das eventuelle Problem zwischen Modem und Leitung einen anderen, eher kuriosen Mangel: Es sei nur eine ISDN-Telefonleitung, aber keine DSL-Leitung vergeben, es handele sich wohl um ein kaufmännisches Problem, ich solle doch beim Kundendienst anrufen, die könnten das klären.

16.10 Uhr
Die nette Mitarbeiterin sieht sich meinen Account an, dementiert eine fehlende DSL-Leitung und verweist mich zurück an die Technik, da es kein kaufmännisches Problem gebe.

16.20 Uhr
Ich lande zufällig wieder beim selben Mitarbeiter an der SH und erkläre ihm, dass im kaufmännischen Bereich wohl kein Fehler vorliege, alles sei korrekt gebucht. Zur Fehlerfindung werde ich gebeten, den Rechner direkt ans Modem anzuschließen, und - wenn erfolglos - den dreistelligen Windows-Fehlercode zu nennen. Meine Aussage, ich würde Linux nutzen, lässt mich erfahren, dass Arcor das nicht supportet. Ich sage zu, es mit einem Windows-Rechner zu versuchen und lege auf.

Ein erster Versuch, meinen Rechner nur übers Modem online zu kriegen, scheint erfolgreich. Nicos (Windows-)Rechner spuckt keinen Fehlercode aus. Wegen des scheinbar erfolgreichens Versuchs vermuten wir das Problem beim Router. Erfolglose Folgeversuche, übers Modem alleine online zu gehen, sowie der Test mit einem zweiten Router scheinen das aber zu widerlegen.

19.00 Uhr
Der (unfreundliche) Mitarbeiter der SH weist bei einem erneuten Anruf die Zuständigkeit von sich, da es ein Routerproblem sei, obwohl wir deutlich machen, dass wir zwei verschiedene Router getestet haben. Den Hinweis auf die alte Modem-Leitungs-Geschichte übergeht er ebenfalls und verweist uns an ein IT-Spezialistenteam. Immerhin: Die DSL-Leitung scheint vorhanden zu sein.

Wir beschließen, dass uns 1,24€/min zu teuer sind, da das Problem sicher zeitintensiv ist und mit höchster Wahrscheinlichkeit wieder einmal bei Arcor - und damit außerhalb der Reichweite des IT-Teams - liegt. Die alte Modem-Leitungs-Geschichte wurde bisher ja auch immer übergangen und es wäre schon ein enormer Zufall, wenn ausgerechnet zeitgleich mit einer Umstellung bei Arcor beide Router den Geist aufgeben. Weitere Versuche folgen.

19.30 Uhr
Sophies Anruf bei der SH bringt uns einmal mehr die Information, dass keine DSL-Leitung zu existieren scheint. Nach einer Rückfrage im kaufmännischen Bereich (die können das also auch selbst machen) teilt der Mitarbeiter mit, dass das scheinbar so in Ordnung sei. Das Modem ist synchron und nach einer geführten manuellen Netzwerkkonfiguration unter Windows erscheint  Fehlercode 678. Dieser ist der Arcor-Datenbank allerdings unbekannt. Sophie wird mitgeteilt, dass wahrscheinlich das Modem kaputt sei, der Hinweis auf die Modem-Leitungs-Geschichte ergibt wieder nichts. Immerhin: Das Problem wird an die Technik übermittelt. Uns wird eine Entstörungs-SMS, bzw. im Falle von Rückfragen ein Anruf seitens der Technik versprochen. Sollten wir tatsächlich ein neues Modem benötigen, werden wir ebenfalls informiert.

Nach mehrfachem Überlegen kaufen wir uns ein neues Modem. Dies hat zwei Gründe:
  1. Sollte das Modem tatsächlich kaputt sein, würde das Problem erledigt sein - und ein neues Modem von Arcor wäre sowieso ebenfalls kostenpflichtig.
  2. Sollte das neue Modem nicht tun, wäre der Defekt etwas sicherer bei Arcor verortet, im schlimmsten Fall haben wir ein Ersatzmodem. Der Gedanke an zukünftige Probleme spielt mit eine Rolle.
Mit dem neuen Modem und mit und ohne die beiden Router testen wir erneut. Keine Veränderung. Wir kommen nicht ins Netz.

21.45 Uhr
Die automatische Bandansage der SH verkündet, dass das Problem bis 20 Uhr (also scheinbar des Folgetages) behoben sei. Die daraufhin erreichte Mitarbeiterin hat Sophie dann gebeten, den Technikern zusätzlich zu den bisherigen Infos mitzuteilen, dass wir es auch mit einem neuen Modem versucht hätten. Synchron scheint das neue Modem zu sein, durch die Weiterstellung zur Technik sei aber ein Ping-Test derzeit nicht durchführbar. Dabei erfahren wir, dass anscheinend vorher ein Ping-Test negativ war.

Samstag, 20. 09.2008

11.00 Uhr
Wie erwartet funktioniert das Internet nicht. Aufgrund eines Verdachts rufe ich erneut bei der SH an, um sicherzustellen, dass der Vermerk, wir hätten es auch mit einem weiteren Modem versucht, auch wirklich an die Technik weitergegeben wurde. Die Mitarbeiterin kann einen derartigen Vermerk nicht finden und ergänzt ihn. Ob eine DSL-Leitung existiert, kann sie nicht sagen, da nun nur noch die Techniker an die Daten kommen würden.

20.15 Uhr
Inzwischen ist der Bandansage - wie erwartet - nicht mehr zu entnehmen, dass das Problem bis 20 Uhr behoben ist. Die einzige Aussage: Es liegen keine neuen Informationen vor seit dem letzten Anruf, das Problem wird schnellstmöglich behoben und die Kundenbetreuer können uns keine neuen Auskünfte geben

Den Sonntag bringen wir ohne Internet zu, im Wissen dass die Techniker (so wurde es uns mal erklärt) nur im Notfall am Wochenende arbeiten. Ich wäre gerne mal ein Notfall.

Montag, 22.09.2008

12.00 Uhr
Die Bandansage verkündet: "Es gibt neue Informationen. Die Störung wurde am 21.09.2008 behoben." Da der Router das nicht glaubt, lasse ich mich zur SH durchstellen. Ein verständnisvoller Mitarbeiter teilt mir mit, die Techniker hätten festgestellt, unsere Leitung sei zu lang für DSL 6000. Lösungsvorschläge, SMS, Rückruf? Fehlanzeige. Der Mitarbeiter stellt mich (mal so eben kurz) auf DSL 2000 zurück und lässt mich das Modem neu starten. Nix.
Immerhin kann er mir verkünden, dass der Fehlercode 678 in der Arcor-Datenbank keineswegs unbekannt ist. Was er allerdings genau bedeutet, weiss ich immer noch nicht. Dann macht er die bislang absurdeste Entdeckung: Der Benutzername ist falsch. Leider nicht der, den ich am Router eingebe (PPPoE), sondern irgendeiner, bei dem er selbst nicht weiss, wo er herkommen soll. Das (neue) Modem ist offenbar in Ordnung. Er sagt mir, wir müssen wohl vorerst (?) mit DSL 2000 auskommen, er leite das "idiotensicher" an die Techniker weiter und das Problem sollte in 24 Stunden behoben sein. Es kann - wenn es ein schwerwiegender Fehler ist - auch länger dauern, aber "Erfahrungswerte" zeigen, dass es eher kürzer ist. Ich schweige über meine Erfahrungswerte. Ach ja, was ist jetzt eigentlich mit dem Benutzernamen? Egal.

Dienstag, 23.09.2008

9.36 Uhr
Die Bandansage der SH gibt an, es gebe neue Informationen. "Die Störungsmeldung vom 19.9.2008 wurde am 22.9.2008 behoben. Die Störungsmeldung vom 22.9.2008 wird bearbeitet. Das Problem ist bis 12 Uhr behoben." Das ist vor allem insofern neu, als das "alte" Problem gestern noch vorgestern erledigt worden war. Oder so.

12.30 Uhr
Laut Bandansage gibt es keine Neuerungen. Witzigerweise, denn das hieße dann ja, ich könnte seit 15 Minuten wieder online sein. Die Mitarbeiterin scheint die Geschichte mit der Länge der Leitung zu glauben und erklärt mir, dass der Status der Meldung noch auf "neu" sei. Was immer das bedeutet. Offenbar, dass sich noch niemand des Problems angenommen hat . Dass vor ein paar Tagen - zumindest mit DSL 2000 alles funktioniert hat, scheint sie nicht zu interessieren. Sie vermutet das Problem nämlich in einer zu langen Leitung zwischen Starterbox und Modem. Oder von der Dose zur Starterbox. Sie kündigt mir an, dass es wohl auf einen Technikerbesuch herauslaufen werde, und dann würde es kostenpflichtig, wenn der Fehler bei uns liegt. Davor will sie mich mit den Tipps bewahren. Sie verspricht mir, dass sich die Techniker melden werden, und: Sie verspricht "nur, was sie auch halten kann". Mir scheint, ich bin länger bei Arcor als sie.

12.55 Uhr
Die gute Frau hat offenbar Kontakte. Anruf eines Technikers. Mit der Leitung scheint alles in Ordnung, zumindest soweit, dass wir ins Internet kommen müssten. "Kleinere Unterbrechungen" wären schon möglich. Er erkennt wieder einen falschen Benutzernamen, woraufhin ich die PPPoE-Account-Daten mit ihm abgleiche. Ergebnis: Er muss mal mit Kollegen Rücksprache halten und ruft dann wieder an. Ich habe mit einem Arcor-Techniker gesprochen! Ich bin ein lebenswertes Etwas! Juhu! Naja, Internet tut immer noch nicht...

13.05 Uhr
Die Rücksprache mit den Kollegen hat nichts ergeben. Ein Reset des Routers und die komplette Neueingabe der Daten ergibt ebenfalls nichts. In spätestens vier Stunden wird sich ein Techniker melden, der dann vor Ort nach dem Rechten sehen wird. Mal sehen...

13.20 Uhr
Heute erschüttern sie mich ernsthaft: Rückruf von der Technik: Der Mann wird augenblicklich losgeschickt. Ist das Ende etwa ernstlich abzusehen?

14.00 Uhr
Der Techniker ist da. Sehr bald ist klar, dass das Modem nicht will. Zumindest nicht an dieser Leitung. Erinnert sich noch irgendjemand an meine Diagnose beim allerersten Gespräch? Bleibt die Frage, ob man an der Leitung die Einstellungen ändern kann. Der böse Feind ab dato: Die unerbittliche 25-Minuten-Horror-Hotline-Warteschleife. Nach knapp über einer Stunde hat er uns dann wieder an der Leitung: Mit DSL 2000 und dem alten Modem. Alles andere klappt nicht. Warum das beim neuen Modem der Fall ist, kann sich der Techniker nicht erklären. Aber egal: Das Internet tut!!!

16.30 Uhr
Nach ein paar Erledigungen stelle ich fest, dass ich - Überraschung! - wieder nicht ins Internet komme. Beim erneuten Anruf bei der SH geht der ganze Quatsch wieder von vorne los: Ist das Modem synchron? Ja! Neustart, Einzelversuch ohne Router, Leitungsdämpfung überprüfen, neue Netzwerkverbindung erstellen... letzteres hat dem Mitarbeiter am anderen Ende dann wohl zu lange gedauert, sodass er mir empfahl, wieder anzurufen, wenn ich damit fertig bin.

16.40 Uhr
Ich bin fertig - und zwar nicht nur mit dem Neueinrichten einer Internetverbindung an einem mir fremden PC - sondern auch mit den Nerven. Der Hotline-Komiker stimmt mit mir überein, dass es "so ja nicht" laufen könne. Also wird das Ganze an wiederholt an die Technik weitergegeben, und "in spätestens 24 Stunden" ist dann alles gelöst. Warum nur glaube ich, dass das nicht das letzte Telefonat war?

Mittwoch, 24.09.2008

11.15 Uhr
Das standardmäßige Überprüfen der Bandansage ergibt, dass die Störung vom 22.9. am 23.9. behoben wurde und die Störung vom 23.9. in Bearbeitung ist. Um 17.30 Uhr soll das Problem behoben sein. Ich werde langsam kleinlich und frage mich, wieso 16.40 Uhr plus 24 Stunden 17.30 Uhr ergibt...

15.43 Uhr
Geistig und moralisch auf das nächste Gespräch vorbereitet stellen wir fest, dass der Router sich verbinden kann. Das Internet scheint zu funktionieren. Der SMS-Dienst von Arcor offenbar weniger. Eine Entstörungs-SMS fehlt noch. Wir warten gespannt. Die Bandansage ist noch auf dem Stand von 11.15 Uhr. Hmm...

17.00 Uhr
Die Bandansage vermeldet, das Problem ist heute behoben worden, eine Entstörungs-SMS oder dergleichen kam natürlich nicht. Das Internet ist noch immer da - trotz Router- und Modem-Reset. Hoffnung!

Bilanz:
  • 129 Stunden ohne Internet
  • 15 Anrufe bei der Störungshotline
  • ein Telefonat mit dem Kundenservice
  • 3 Rückrufe von der Technik
  • 9 verschiedene Fehlerdiagnosen von Arcor
  • davon 4, die das Problem bei uns oder unseren Geräten verorten
  • eine Behebung des Problems ohne Auswirkung
  • ein nicht eingehaltenes Rückrufversprechen
  • 5 verschiedene Termine, wann die Störung behoben ist
  • ein Techniker vor Ort, dessen Problemlösung sich nach einer Stunde selbst löste
  • keine Auskunft darüber, was das Problem jetzt am Ende war
Fazit:
Selbst für Arcor eine beeindruckend hartnäckige (wenn auch nicht sonderlich lange) Störung.

* die Taste 2 muss man drücken, wenn man bei der Störungshotline eingeben will, dass man ein Problem mit dem Internet hat.
Mittwoch, 24. september 2008

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Also ganz vorbei ist der Horror nicht. Ist ja eigentlich auch logisch, ist ja nach wie vor das selbe Unternehmen. Nun habe ich gestern nach den Daten gefragt, habe sie bekommen und versuche nun, mich auf der Seite von Arcor einzuloggen, da ich ziemlich flott mal eine andere Verbindung als DSL 2000 einstellen möchte. Wir haben diese Bandbreite ja auch unfreiwillig bekommen.
Was brauche ich aber, um mich dort anzumelden - abgesehen davon, dass ich mir eine Arcor-eMail-Adresse einrichten muss?
Meine Rechnungskontonummer!
Mancher mag sich an meinen gestrigen Eintrag erinnern, denn dort habe ich schon geschrieben, dass wir ja nie irgendwas schriftliches bekommen haben - so natürlich auch keine Rechnungskontonummer. Also habe ich mal wieder die kostenlose Hotline strapaziert und sie nach anfänglicher Suche nach der richtigen Kontonummer auch bekommen.
Nun meine - vielleicht unverschämte - Frage: Muss ich es wirklich hinnehmen, dass der Arcor-Server gerade jetzt am Abschmieren ist, und mir keine Registrierung erlaubt?
So langsam beschleicht mich das Gefühl, dieses Unternehmen wurde geschaffen, um mir persönlich das Leben schwer zu machen.
Mittwoch, 17. september 2008

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Es ist so unglaublich. Meine Welt färbt sich dunkelblau und leuchtend rot. Ich bin in einer gewissen Art und Weise glücklich, auf die man nur glücklich sein kann, wenn man davor abgrundtiefen Hass empfunden hat. Und - oh ja! - den hatte ich, habe ich zu guten Teilen noch immer.
Wenn ihr hier links auf die Seite seht, dann seht ihr mit etwas Glück die Farben, mit denen meine Welt gerade durchflutet ist, in Form einer Werbeanzeige für Arcor.
In meiner momentanen Euphorie kann ich alle Leser nur bitten: Klickt nicht darauf! Nein, besser: Klickt darauf, dann kostet das Arcor Geld, und mir bringt es was. Nur nichts dort kaufen oder Kunde werden, sonst wird Sash böse...
Also, damit es alle verstehen: Ich bin Arcor-Kunde!!! Es hat zweieinhalb Jahre gedauert, es war eine absurde Geschichte, die beinahe komplett in meiner Kategorie "Dienstleistungswahn" durchzulesen ist, und nun ist sie vorbei. Nie wieder dem Telefonsupport ein falsches Geburtsdatum vorschwindeln, nie wieder erlären, dass der Mensch auf den der Vertrag läuft 500 km entfernt wohnt. Vor allem aber: Nie wieder ein Versprechen, dass das bald behoben wird!
Aber natürlich war es so einfach auch dieses Mal nicht. Vor einiger Zeit habe ich ja einen extrem netten Brief an die Damen und Herren von Arcor geschickt, mit einem so vollständig wie dem Verein irgendwie zugebilligten Formular zusammen. Das war bis gestern Abend, 23.30 Uhr der Stand der Dinge. Zwei Wochen lang keine Antwort, nichts was wir nicht erwartet hatten. Als ich dann zu besagter Zeit vorher an den PC wollte, erzählte mir der etwas von einem ungültigen DSL-Passwort und "Fehler 691". Wie eine technische Störung klang es nicht.
Letztlich habe ich dann allerdings doch bei der Störungshotline angerufen, denn das hat zwei Vorteile:
  1. Die arbeiten die ganze Nacht durch
  2. Die Hotline ist kostenlos
Und wenn es wer wissen will (ich hab ja inzwischen so meine Erfahrungen): Die haben auf alles Zugriff, auf das auch die Hotline Zugriff hat - ist wahrscheinlich sowieso das gleiche Callcenter. Also: Es ist nicht verboten, diese statt der anderen Nummer zu wählen - auch wenn das Arcor sicher nicht passt - dabei kann man Geld sparen und sonst ändert sich nichts!
Nun, dort hatte ich auch einen bis zur bei Arcor scheinbar vorhandenen IQ-Obergrenze kompetenten Mitarbeiter, der mir auch gleich erklärte, dass ich nun meinen eigenen Account habe, und es wohl ein Fehler von Arcor - wem auch sonst? - sei, dass ich noch keine Benachrichtigung erhalten habe. Er hat mir meine Zugangsdaten gleich telefonisch mitgeteilt, was bedeutet, dass ich gleich ins Netz kann - mit dem kleinen Nachteil, dass wahrscheinlich die ein oder andere Staatsbehörde die Daten jetzt auch hat ;)
Da ich die IQ-Untergrenze erwähnt habe, sollte ich vielleicht noch kurz erläutern, weswegen.
Er hat mir meinen Benutzernamen, mein Passwort und dergleichen mitgeteilt, und damit war es gut. Ich hab dann sicherheitshalber (weil man mit der Zeit ohne Nachdenken echt nicht mehr weiss, welches Passwort man wo angeben muss) gefragt, wie das mit dem PPPoE-Passwort sei, weil wir damals beim Umzug Probleme mit selbigem hatte, und ob ich da nicht auch ein neues bräuchte, ich wüsste es einfach nicht.
Antwort: "PPPoE-Passwörter haben wir hier nicht. An Passwörtern mangelt es uns hier nicht, aber das muss dann was routerseitiges sein, etwas derartiges ist ihm noch nie untergekommen, der Router macht das ja dann automatisch..." (so in etwa)
Beim Eingeben der neuen Passwörter am Router stellte sich dann heraus, dass das Passwort, das er mir mitgeteilt hat, das - ja! - PPPoE-Passwort war. Immerhin tut jetzt alles, und ich bin deswegen schon fast so etwas wie dankbar...

Aber nicht vergessen: Bei Arcor klicken und nichts kaufen, und zudem als Kunden immer die kostenlose Hotline wählen! Versprochen?
Mittwoch, 17. september 2008

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Diese Woche hat uns endlich mal wieder ein Schrieb unseres Lieblings-Telefonanbieters erreicht. Ein Standardschreiben mit einem Standardformular - was eigentlich auch zu erwarten war. Man könnte auch sagen: Sie haben den Brief gelesen und ignoriert.
Nun haben wir ja dennoch ein Interesse daran, wenigstens mal Inhaber des Vertrags zu sein - damit wir uns dann auch auf Augenhöhe mit denen auseinandersetzen können - vor allem, ohne dass Felix deswegen Ärger kriegt.

Zusätzlich zum in Teilen ausgefüllten Formular...


...habe ich auch noch einen Brief beigelegt, um das Ganze zu erläutern. Vielleicht war ich etwas ungehalten bei manchen Formulierungen, das Urteil kann sich jeder selbst bilden. Wer will, kann ihn hier lesen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude nahm ich zur Kenntnis, dass das Formular zum Vertragspartnerwechsel bei mir eingetroffen ist. Ich möchte ihnen auch für die unendliche Weitsicht danken, einen Standardbrief zu verwenden.
Zum Formular: Sie finden dieses Formular nun in unzureichender Weise ausgefüllt vor, und jegliche Bemühungen, diesen Zustand zu ändern, bin ich nicht in der Lage zu leisten, DENN:

Ich habe ihnen bereits mehrfach mitgeteilt, dass Herr F. (mein ehemaliger Mitbewohner Felix, Anm. v. Sash) nicht in dem ihm zugeteilten Haushalt wohnt, besser noch: Nie dort gewohnt hat. Meiner offensichtlich unendlichen Kulanz haben sie es also nun zu verdanken, dass ich ihnen einmal mehr einen Brief von Herrn F. mitschicke, in dem er bestätigt, dass ich befugt bin, seinen Vertrag zu übernehmen.
Diesen Brief erhalten sie in Kopie, da sie das Original (ist so ein lustiger gelber Zettel) bereits besitzen und ich glaube, das letzte verbliebene Exemplar ist  bei mir in besseren Händen - es steht natürlich jedem Kundenbetreuer zur Einsicht bereit.

Zur Übersicht: Nützliche Informationen für die Zukunft (ganz gleich, ob dieser Vertrag mal zustande kommt oder nicht):
  • Herr F. wohnt nicht in Berlin und hat dort noch nie gewohnt. Mahnungen an diese von ihnen frei erfundene Adresskombination erreichen niemanden!
  • Es wäre also nur logisch, diesen Eintrag aus dem Telefonbuch zu löschen - und das machen sie bitte schnellstmöglich.
  • Mein Nachname schreibt sich mit dem O vor dem R, nicht anders herum. Ich weiss nicht, wie lange der Briefträger da noch kulant ist.
  • Seit nunmehr zwei Jahren handeln sie alle Vertragsdetails mit meiner Wenigkeit aus - inklusive Verlängerungen. Sollten sie also ein Interesse daran haben, irgendeinen für Forderungen haftbaren Vertragspartner zu haben, dann akzeptieren sie mein Betteln um Aufmerksamkeit gefälligst irgendwann mal!
Gruß, Sash

Anmerkung: Der Text wurde aus Datenschutzgründen etwas modifiziert.
Donnerstag, 28. august 2008

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es ist schon ein Kreuz mit den aufmüpfigen Kunden. Ständig haben sie irgendwelche Wünsche, die man ja nun wirklich nicht erfüllen kann, wollen alles für wenig Geld, bla bla bla.
Solange bei euch aber der Unterschied zwischen einem abgeschickten und einem angekommenen Brief so aussieht...


Quelle: eigenes Foto

... (was im Übrigen auch auf die DVD im Inneren zutrifft), solltet ihr mal ganz ruhig bleiben. Da kann man wirklich nur schadenfroh sein, wenn einem der Briefmarken-Automat eine 2,20€-Marke schenkt.

Freitag, 15. august 2008

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...ihr wisst ja alle, wie der Satz weitergeht.
Warum schreibe ich eigentlich keine Ratgeber? Könnte ich doch machen. Ratgeber, wie man sein Auto tunt und dabei Geld spart zum Beispiel. Ich hab zwar nicht einmal ein eigenes Auto, aber ich weiss, wie sie aussehen. Ist doch nett, oder? Das Problem ist: Wirklich helfen würde ich niemandem.
Ozie ist dabei, sich einen neuen PC zusammenzustellen, der möglichst wenig Strom verbrauchen soll. Spannende Geschichte, denn soweit scheinen Energiepreisschock und Umweltbewusstsein noch nicht vorgedrungen zu sein. Detaillierte, verlässliche Angaben finden sich also selten. Schon gar nicht bei Vergleichen. Also sucht sie gerade Foren und Herstellerseiten ab nach Infos, Tipps und Daten - für alle Einzelteile.
Beim Thema Arbeitsspeicher angefangen, landete sie bei einem Blog mit Tipps, bei dem das Thema "Strom sparen beim PC" zwar letzten Sommer drankam, aber einen Blick schien es wert zu sein. Der Artikel findet sich hier:

Link zur total tollen, informativen Seite

Bis auf wenige, sehr grundsätzliche, Tipps, ist hier nicht viel zu finden. Man könnte ja auf einer entsprechenden Infoseite  mal versuchen zu posten, dass Autos ungefähr 7 Liter irgendwas verbrauchen, und wenn man damit jeden Tag zur Arbeit fährt, kostet das 500 € im Jahr. Kurz. Knapp. Wertlos. Aber wir waren bei PC's und deren Stromverbrauch - da ist das allgemein anerkanntes Kavaliersdelikt, Dinge zu schätzen. Mein Lieblingsausschnitt ist folgender:


Screenshot: back2d.de

Hat er sich mal selber ausgerechnet, was 1 Watt pro Megabyte Arbeitsspeicher bedeuten würden? Wie kommt mein 400-Watt-Netzteil eigentlich mit meinem Gigabyte RAM klar? Gut, der werte Sascha (Ich schwöre, ich habe nichts damit zu tun!) schreibt ja weiter: "Diese Werte werden zwar selten erreicht [...] aber dem Geldbeutel schaden sie trotzdem."
Da hakt sich dann direkt nach meinem geringen Sachverstand auch noch das Logikzentrum aus und verschwindet in den Urlaub. Ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht allem glauben sollte, was im Netz steht. Auch nicht Leuten mit meinem Namen!

Montag, 28. juli 2008

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So, ich hatte mir geschworen, obige Überschrift als erstes zu schreiben, wenn ich wieder online bin. Ich hatte jetzt fast eine Woche kein Netz und muss mich erst mal zurechtfinden. Demnächst purzeln hier ein paar alte Blogeinträge aus diesen Tagen herein, ich denke, ich werde sie noch farblich unterlegen. Wer also wissen will, was passiert ist, der lese die "paar" Artikel vor dem hier.
Dienstag, 17. juni 2008

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Im Laufe des Abends wollten Sophie und ich eigentlich noch einmal anrufen, um uns wenigstens bestätigen zu lassen, dass heute das Geld von Mittwoch und Donnerstag eingegangen ist. Wir haben es gelassen. Wir haben ein bisschen ins Fußballspiel hineingesehen, ein paar Zigaretten geraucht, und haben es sonst einfach sein lassen. Höchstwahrscheinlich ist das Geld auf dem Arcor-Konto, höchstwahrscheinlich ist also auch die Freischaltung im Gange. Sie kann zwar angeblich bis zu 48 Stunden dauern, aber es ist davon auszugehen, dass da eine Kontostandsüberprüfung einmal am Tag stattfindet. Ich habe also nach der logischen Kombination des Halbwissens von fünf Arcor-Bediensteten eine reelle Chance, morgen Abend, relativ zeitnah nach meiner hoffentlich bestandenen Prüfung all das zu bloggen, was ich in den letzten Tagen geschrieben habe. Und dann kann ich mich ganz ohne Zeitdruck und Zwang daran machen, all die Dinge zu lesen, die ich in dieser Zeit verpasst habe. Bildblog, den Wagner im Original, Stefan Niggemeiers Blog, ein eventuelles Update von Klopfer, german-bash... das könnte ein schöner Tag werden morgen. Aber warten wir mal ab, was Arcor und die Taxiinnung dazu meinen :)
Ach ja, an alle, die das jetzt in richtiger Reihenfolge mitgelesen haben: Kann mir jemand erklären, wo der Anruf aus der kaufmännischen Abteilung von Arcor abgeblieben ist?
Dienstag, 17. juni 2008

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Natürlich haben wir den gestrigen Tag nicht ohne ein Gespräch mit Arcor verbracht. Sonntag Abend, fast exakt 49 Stunden nach Abschicken des Faxes, haben wir uns bei ihnen gemeldet. Zwar hatten wir inzwischen gehört, dass das Fax gar nichts bewirken würde, aber nach neuen Terminvorstellungen für die Wieder-Verfügbarkeit unseres Internets wollten wir dann doch fragen.
Bei diesem kurzen Gespräch bin ich dann wirklich gar nicht auf irgendetwas eingegangen, hätte mich jemand gefragt, wahrscheinlich hätte ich nicht einmal gesagt, dass ich nicht Felix bin.
Nun ja: Neues aus der Gerüchteküche von Arcor. Das Fax ist nicht eingegangen, was „wirklich seltsam“ ist. Schade ist es noch dazu, denn laut diesem Mitarbeiter hätte das Fax dann doch auch die Entsperrung eingeleitet. Ich hatte es fast vermutet, denn warum sollte bei Arcor irgendwas stimmen, was man zum ersten Mal hört. Bevor nicht zwei Mitarbeiter mir das Gegenteil vorgebetet haben, glaube ich denen in Zukunft wohl gar nix mehr. Da man davon ausgehen kann, dass die Zahlungen von Mittwoch, Donnerstag – eventuell sogar die von Freitag – heute eingehen, kam der Arcor-Telefon-Ausreden-Erfinder auf den selben Termin wie ich: Mittwoch Abend. „Aber spätestens“ hat er nicht vergessen, noch hinzuzufügen. Eigentlich bedeutet das nur eines: Heute nacht (wenn Sophie von der Arbeit wieder da ist) anzurufen, und zu fragen, ob das Geld – oder vielleicht ja das verschollene Fax? – offiziell eingegangen ist. Vielleicht schicken wir auch noch ein Fax.
Und irgendwann wird er kommen, der Moment, in dem ein gerade frisch eingestellter Mitarbeiter des Callcenters meinen Anruf entgegennimmt, und er wird mir sagen: „Ja, ich kann bestätigen, dass das Fax eingegangen ist, und auf ihrem Konto sind – Wow! – 225 € Plus. Alles in bester Ordnung. Nein, aber das Internet freischalten können wir ihnen leider noch nicht, das geht alles automatisch.
Nun, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass heute das Geld da ist, und eine Kontenüberprüfung seitens der Software bei denen einmal in 24 Stunden stattfindet, sehe ich eine gewisse Chance, morgen Nachmittag / Abend bloggen zu können. Aber wer weiss das schon sicher, wenn es nicht einmal die Jungs und Mädels von Arcor tun?


Montag, 16. juni 2008

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Es ist schon erstaunlich, wie sehr man süchtig sein kann. Ich habe heute morgen ernstlich überlegt, ob ich von der Telefonzelle am Eastgate bloggen soll, aber irgendwie war mir das dann doch zu albern mit Bildschirmtastatur und dem ganzen etwas blogunfreundlichen Umfeld in Form pöbelnder Alkoholiker und gehirngelähmter H&M-Opfer.
Ich bin nun nicht sooo süchtig, dass ich ernstlich etwas dort schreiben wollte. Ich wollte eigentlich nur verkünden, weswegen ich eben nicht schreibe. Außerdem hat es schon Stil, von einer Telefonzelle zu bloggen...
Naja, ich hatte es heute ein paar Mal mit Sophie über die Arcor-Geschichte, und wir sind jetzt wirklich gespannt, wann wir wieder online sind. Die schlimmsten Befürchtungen (und davon gehen wir im Allgemeinen bei Arcor langsam aus) sind „Mittwoch früh“, also am 18. Juni. Wobei es selbst Möglichkeiten gibt, bei denen es erst auf Donnerstag rauslaufen würde, aber die sind dann etwas, äh, weiter... also gut, sagen wir Donnerstag!
Je nachdem, wer bei der Geschichte gelogen hat, könnte es allerdings zu jedem Zeitpunkt ab jetzt klappen. Vorausgesetzt, die Computer arbeiten bei Arcor am Wochenende auch für normale Kunden. Nicht lachen, bei manchen Technikern ist das angeblich nicht so!
Nicht vorenthalten möchte ich den geneigten Lesern Ralfs göttlichen Beitrag zum Anschluss: „Ist nur’s Internet gesperrt, oder Telefon auch noch?“ Naja, er hat ja noch nie mit denen zu tun gehabt...


Samstag, 14. juni 2008

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