Sashs Blog

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

PS: Ihr könnt gerne auch ältere Beiträge kommentieren, denn ich bekomme so oder so eine eMail!

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Menschliche Idiotie

Nur mal so, um es klar zu machen:
Ich distanziere mich hiermit eindeutig von der Werbung, die Overblog hier gelegentlich links einblendet! Ich weiss, dass auch kosmetische Operationen in dieser Gesellschaft (leider) eine Daseinsberechtigung haben, aber plumpes Werben für Brustvergrößerungen halte ich für Scheiße!
Ich habe zwar die Hoffnung, dass Menschen, die sich durch eine Brustvergrößerung ein Mehr an Lebensqualität versprechen, sich sowieso nur einmalig hier auf meinem Blog einfinden, aber man weiß ja nie.

Allen Mädels, die ihren Blick jetzt auf die Anzeige links wenden, und sich ernstlich Gedanken über ihre sekundären Geschlechtsmerkmale machen, möchte ich unmissverständlich eines sagen:

Ihr werdet es nie schaffen, mich an Oberweite zu überbieten, und dabei immer noch gut auszusehen!
Montag, 26. januar 2009

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ich möchte hiermit einen Hinweis geben, von dem ich sicher bin, dass er eine Hilfe sein kann. Wir alle kennen die Situationen, in denen einen spontan die Fleischeslust übermannt, und der männliche Part (wenn vorhanden) glaubhaft zu beteuern vermag, dass er die bereits vorhandene Erektion keinesfalls noch nach Hause retten kann. Bisweilen ist das ja bei nachfolgenden Familienbesuchen auch gar nicht gewünscht.
So offensichtlich die Notlage auch sein mag: Bedenket die Gefahren, die sich ergeben können!

Zum Beispiel gibt es Leute wie mich, die in Autos unterwegs sind, die (nur etwas) höher sind als das Durchschnittsvehikel, und es völlig ohne böse Absichten erlauben, euch zu sehen, wenn ihr der Meinung seid, der Stadtverkehr sei der geeignete Ort, den Herren einen von der Palme zu wedeln.
Über die realen Gefahren im Verkehr beim Verkehr will ich mal gar nicht anfangen, nachzudenken, aber im guten Wissen über den bekloppten Gesichtsausdruck insbesondere von Männern bei sexueller Interaktion, wäre mir sehr daran gelegen, in diesen Momenten unbeobachtet zu bleiben.

Ich grüße an dieser Stelle die beiden Herrschaften Mitte 30, die am Sonntag um 2.00 Uhr auf der Warschauer Str. öfter neben mir an der Ampel gehalten haben!
Sonntag, 4. januar 2009

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Ich bin ein wenig vorbelastet, was dieses Thema angeht. Ich bin beruflich Fahrer, und das ist mir bewusst. Ich bin zwar mitnichten fehlerfrei, wahrscheinlich noch nicht einmal arg über dem Durchschnitt, was das Beherrschen eines Autos angeht. Aber manchmal kann ich es einfach nicht fassen, wie unfassbar unausgeprägt das Verständnis für Fahrphysik sein muss, um einen Führerschein zu bekommen.

Von Extremfällen wie "Ich darf in einer vereisten Kurve nicht über 120 km/h fahren" will ich gar nicht reden. Ich habe heute nachmittag einer Person zusehen dürfen müssen, die fünf Minuten lang versucht hat, einzuparken. Das Ergebnis war: Die andere Person, auf die die erste Person offenbar warten wollte, kam vor Vollendung des Parkvorgangs wieder aus dem Kaiser's und damit hatte sich die Sache erledigt. Warum mich das so schockiert? Nun, ich habe selber schon ewig andauernde Einparkversuche hinter mir. Mit Sprintern in engen Einbahnstraßen mit kurzen Parklücken beispielsweise - oder wenn ich der Meinung war, dass der Parkplatz groß genug ist, auch wenn vorne und hinten nur je 4 cm Platz sind (Nicht lachen, das ist mein persönlicher Rekord mit Jan, dem Scénic meiner Mutter, auf den ich sehr stolz bin!). Aber wir reden hier von einem Supermarktparkplatz (quer zur Fahrbahn), der mit einer Breite von spekulativ geschätzten 3,50 m eindeutig in der Lage war, den Kleinsttransporter mit ca. 2 m Breite aufzunehmen. Die Person am Steuer schien allerdings grundsätzlich mit dem Vorhandensein einer - huch wie unüblich! - Vorderachslenkung überfordert zu sein, so dass sie es (trotz ausreichendem Platz zu allen anderen Seiten) nicht hinbekommen hat, das Fahrzeug so abzustellen, dass ihr ein Ausstieg möglich gewesen wäre.

Das finde ich dann für jemanden, der in der Stadt ein Fahrzeug bewegt, doch etwas mangelhaft. Und das ist nicht überheblich gemeint! Ehrlich!

Ich hab sowas aber bei einer EnBW-Mitarbeiterin schon einmal beobachten dürfen, die einem ADAC-Wagen aufgefahren war (oder war es andersrum?). Da wären die beiden Autos mit dem Lenkeinschlag in die richtige Richtung recht schmerzfrei entkeilt gewesen, und stattdessen endete das Ganze mit einer unter schrecklichem Lärm herausgerissenen Stoßstange...

Naja, wenn ich dann erstmal ein paar hunderttausend Kilometer im Taxi hinter mir habe, dann könnt ihr in meinem Nachbarblog sicher auch einiges über meine eigenen Verfehlungen beim Fahren lesen.

Montag, 24. november 2008

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Ich überzeuge die Leute, die mich schief ansehen, weil ich in Marzahn wohne, ja gerne vom Gegenteil. Das kann ich auch grundsätzlich ohne schlechtes Gewissen machen, aber manchmal lacht einen dann das debile Gesicht von Marzahn so an, dass man zugeben muss: "Ja, manchmal bricht hier das Ghetto aus!"
Gestern gab es hier vor der Türe wieder etwas zu sehen, was einen zweifeln lässt, ob Intelligenz tatsächlich zur Grundausstattung beim Menschen gehört, oder ob dieses Extra bei einzelnen Exemplaren einfach nicht lieferbar ist.

Zunächst die Hauptdarsteller:


Eine Gruppe von sympathischen jungen Menschen, die sich in letzter Zeit häufiger den Tag damit vertreiben, auf dieser Bank zu sitzen und Bier zu trinken. Wenn der richtige Gemütszustand erreicht ist, verbringen sie eine gute Viertelstunde mit dem skandieren von zwei Wörtern: "Kleene Fotze!". Für alle Unwissenden: Die Worte sind dieses Videos (Die Supernanny, RTL) wegen so bekannt und beliebt in manchen Kreisen.
Das ist an sich schon verstörend genug, beim Beobachten fällt einem jedoch etwas viel absurderes auf: Weder versuchen sie bestimmte Passanten damit anzusprechen, noch scheint ihnen das Rufen irgendwie Spaß zu bereiten.
Da Idioten aber gerne in größeren Rudeln auftreten, hat das Gebrüll natürlich jemand anders auf den Plan gerufen, nämlich diesen sympathischen Herrn vorne rechts:


Quelle aller Bilder: Sashs Cam

Der hat das ganze Gegröle ähnlich wie ich fasziniert verfolgt, und dann zu einem geeigneten Zeitpunkt (dieser war wahrscheinlich erreicht, als er etwa die Menge Bier getrunken hatte, die die anderen zu dritt vernichtet haben) versucht, mittels Gewalt in verbaler und (reichlich ungelenk) auch in physischer Form, die sympathischen Sängerknaben zu vertreiben, was ihm nach einer demonstrativ zerschmetterten Bierflasche auch gelang - wie das Bild zeigt. Ab da war wieder Ruhe im Karton, die beiden Rentner auf der Nachbarbank konnten ihre Hörgeräte wieder auf Normallautstärke einpegeln und die Jungs haben wahrscheinlich irgendwo zum Ausgleich ein Kind verdroschen.

Ja, so kann Marzahn leider auch aussehen. Manchmal bricht's einfach aus, das Intelligenzdefizit...
Samstag, 11. oktober 2008

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Aus gegebenem Anlass möchte ich mal eine kleine Umfrage zum Thema Energiesparen machen. Es wäre schön, wenn wirklich jeder, der das liest, abstimmt - es ist nur eine Frage zu einem einfachen Thema.

Das Szenario ist folgendes:

Ein Mensch geht arbeiten. 12 Stunden etwa. Vielleicht auch 14. Regelmäßig. Es ist kalt draußen, also 15 Grad plus etwa. Die Heizung im Zimmer läuft unterdessen immer auf Stufe 5 (höchste). Damit es dadurch nicht zu warm wird, ist das Fenster - nein, sind beide Fenster - offen. Der Vorhang sorgt  (indem er teilweise vor Heizung und Fenster hängt) zudem für einen schnellen Abgang der warmen Luft nach draußen. Der PC läuft, der Monitor (natürlich noch eine gute Röhre!) ist angeschaltet, die Anlage auf Standby. Unnötig zu erwähnen, dass das Licht seit August ununterbrochen an ist. Im Übrigen keine Energiesparlampe.

Wie findet bewertet ihr so ein Verhalten?

Wieso, was ist daran komisch?
Naja, ein bisschen übertrieben ist es schon.
Evolutionäres Glück - bei der  Blödheit wäre man in der Steinzeit in einem Bach verdurstet.



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Um es klar zu stellen. Ich hab meine Heizung auch nicht bei jedem Lüften aus - allerdings jetzt noch nicht einmal an. Mein PC läuft auch oft über Nacht. Ich will nur wissen, ob mein Verstand hakt, weil ich es nicht verstehen kann. Und: Das sind keine Übertreibungen!!!
Donnerstag, 9. oktober 2008

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Der Typ, der bei mir landete, weil er "Penis in Ameisenhaufen Bilder" eingegeben hat, ist offenbar wieder da. Gestern besuchte mich jemand, der nach "Penis in Ameisenhaufen was machen Ameisen" gesucht hat.
Für alle, die in Zukunft etwas zu diesem Thema wissen wollen, will ich doch gerne einmal einen kleinen Eintrag schreiben. Bilder gibt es hier zwar nicht, aber vielleicht kann ich ja trotzdem helfen.
Meiner bescheidenen Meinung nach ist es ein recht sinnloses Unterfangen, sein Geschlechtsteil in einen Ameisenhaufen zu hängen oder zu stoßen. Zum einen beeinträchtigt das nicht wenige Ameisen in ihrer Lebensqualität, zum anderen bin ich mir auch ohne empirischen Beweis recht sicher, dass der (vermutlich erwartete) Lustgewinn sich trotz der enormen Anzahl an Krabbeltieren nicht einstellen wird. Selbst wenn der Schmerz durch hohldrehende Insekten, die wie blöde ihre Säure als Waffe einsetzen, das Ziel wäre, so ist das doch wesentlich einfacher durch das Einreiben des entsprechenden Körperteils mit ein paar frischen Habanero-, oder - für die ganz harten - Jolokia-Chilis zu erreichen. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass man nicht dem Förster Rede und Antwort stehen muss, wenn dieser ungläubig fragt, was man sich davon erhofft, Ameisen zu beweisen, dass auch der Mensch evolutionär nicht in einem Stadium ist, das es zu erreichen lohnt.
Ich habe entgegen jetzt sicher auftretender Vermutungen gar kein Problem mit außergewöhnlichen Sexualpraktiken, wenngleich ich der Meinung bin, dass die eigenen Extremitäten (meinetwegen in Kombination mit Hausrat) genügend Abwechslung für einsame Stunden bereithalten.
Da aber die Vergewaltigung ganzer Völker auch im Tierreich sicher nicht zur feinen Art gehört, möchte ich dennoch die Bitte loswerden, die entsprechenden Neigungen vielleicht doch lieber vor dem Bildschirm mit züchtigen Tierdokus von Sielmann und Co auszuleben.
Samstag, 27. september 2008

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So, ich bin (vorerst?) wieder da! Bevor es die traurige Geschichte gibt, habe ich hier noch etwas heiteres...

Mittwoch, 24. september 2008

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Ich habe trotz meiner eigenen, recht radikalen, Meinung zum Thema "Bild" immer ein bisschen ein geheucheltes Verständnis gegenüber den Lesern dieses verabscheuungswürdigen Mediums gehabt. Ich habe mir das ein oder andere Mal selbst vorgelogen, dass ja sowieso niemand den Quatsch glaubt, ihn ernst nimmt, was auch immer.
Aber jetzt ist es damit wahrscheinlich ein für allemal vorbei. Dank hierfür geht natürlich einmal mehr an die Seite bild.de selber, deren Macher es (vor einiger Zeit schon) endgültig geschafft haben, zu beweisen, dass ein ganzes Bataillon Vollhonks zur aktiven Stammleserschaft gehört.
Zum neuen Akte-X-Kinofilm veranstaltete Bild eine Art Lookalike-Contest, sie suchten also Doppelgänger. Doppelgänger für die beiden Akte-X-Stars David Duchovny und Gillian Anderson. Nun kann man natürlich froh sein, wenn man einem der beiden ähnelt, dem allgemeinen Geschmack nach handelt es sich ja nun nicht gerade um die unattraktivsten Vertreter unserer Spezies. Folglich ist es auch nicht weiter verwerflich, zu so einem Wettbewerb mal ein Bild einzuschicken. Ich würde es nicht machen, schon gar nicht bei bild.de, aber das ist etwas anderes.
Meine spontane Einschätzung war allerdings, dass Menschen so einen Quatsch lassen, wenn sie den entsprechenden Personen kein bisschen ähnlich sehen. Dirk Bach würde wahrscheinlich auch nicht freiwillig zu einem ernst gemeinten Lookalike-Contest gehen, bei dem er seine Ähnlichkeit mit Angelina Jolie überstrapazieren muss. Nicht so aber die tapferen Bild-Leser!
Der Dirk-Bach-Vergleich war vielleicht hart, aber die Auswahl an Vollspaten unter dem hier verlinkten Ergebnis ist auch unglaublich!
Bemerkenswert finde ich übrigens die Anzahl der Leserstimmen, also die prozentuale Zustimmung bei den Kandidaten 3 und 5.
Freitag, 29. august 2008

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Nach dem vorherigen EM-Spiel der Niederlande gegen Russland scheint sich in direkter Umgebung unserer Wohnung die Überzeugung breit zu machen, dass man nach einem gewonnenen Spiel genötigt ist, so laut und vor allem so agressiv wie möglich den Landesnamen zu brüllen. Das ist eine interessante Idee, was es allerdings genau damit auf sich hat, habe ich noch nicht rausgefunden.
Samstag, 21. juni 2008

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Ozie arbeitet ja gerade für eine Zeitarbeitsfirma in einem Callcenter eines großen deutschen Versandhandels. Darüber könnte man eigentlich schon mehrere Bücher schreiben, aber aus verständlichen Gründen kann sie natürlich über Kunden nichts erzählen. Für sie ist das zwar nur eine Übergangslösung zum nächsten Studium, aber es hat doch auch Vorteile, dass sie nun von eben jenem Versandhandel übernommen wird.
Ihr Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma endet am 13.6., und ab 15.6. ist sie dann direkt dort beschäftigt. Nun ist sie aber im Schichtplan auch am 14.6. eingetragen. Lösungsweg der Firma: "Verlängern sie doch ihren Vertrag bei der Zeitarbeitsfirma um einen Tag!"
Wollte sie machen, aber die anderen kamen ihr zuvor, und so landete unaufgefordert eine Vertragsverlängerung in Form eines neuen Arbeitsvertrages bis zum 14.6. bei uns im Briefkasten. Den muss sie noch unterschrieben zurücksenden und dann hat sich das. An und für sich alles soweit in Ordnung. Ich persönlich sehne mich dennoch nach Zeiten, in denen man sowas einfach kurz per Handschlag klären ließe. Aber dann würde ja die Post pleite gehen... und wer will das schon?
Dienstag, 10. juni 2008

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Es ist ja seit einiger Zeit so, dass sich Nazis der Symbole der linken Szene bemächtigen. Sie verändern sie in ihrem Sinne, und alles was dabei herauskommt, ist in der Regel billiger Abklatsch. Inzwischen gibt es "Autonome Nationalisten", die sich in ebenso schickes Schwarz hüllen wie der berüchtigte schwarze Block. Es gibt Nazis, die sich eine Ideologie zurechtgezimmert haben, die es ihnen erlaubt, Ché-Guevara-T-Shirts (natürlich T-Hemden, sorry!) zu tragen, und auch sonst findet sich einiges skuriles.
Das alles ist wirklich kein Grund zu lachen, aber an gewissen Punkten kommt man nicht umhin. Ich bin vorher in einem Blog gelandet, den ich hier bewusst weder verlinken, noch sonstwie bewerben will, und dessen Stiftführer hat sich entschieden, dem Grundgedanken nachzuhängen, dass verschiedene Völker ja schon irgendwie ok sind, wenn sie nur bleiben, wo sie waren. Das ist ein alter Gedanke der so genannten "Neuen Rechten", damit also noch nicht erwähnenswert. Idiotisch wird diese Ansicht aber insbesondere bei Gehirnakrobaten wie dem von mir gefundenen Töffel, der die Völker da haben will, wo sie schon immer (?) waren, aber den israelischen Staat (seit wann besteht dieser Staat nochmal?) bedingungslos anerkennen. Das mag widersprüchlich sein, aber man muss es ja nicht so genau nehmen. Dabei kann man sich mal eben rasch vom Vorwurf des Antisemitismus befreien, moderner wirken, und... ein neues Logo basteln:


Ich muss gestehen, dass mich das irgendwie an die "Nazis gegen Rechts"-Postkarte erinnert, die bei uns im Flur hängt. Ganz ganz ehrlich: Welch geistig unterpriviligierter Vollpfosten muss man sein, um mit etwas derartigem hausieren zu gehen?
Donnerstag, 22. mai 2008

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Wofür die Kategorie "Menschliche Idiotie" erschaffen wurde:
Gerade wurde / werde ich wieder einmal Zeuge der unglaublichen Blödheit der Spezies Homo Sapiens Sapiens. Auch wenn es dieses Mal um untergroße Vorerwachsene (im Volksmund Kinder genannt) handelt, so kann ich diesen Exemplaren dennoch eine ausgewachsene Blödheit attestieren. Die letzten, sagen wir 10, Abende verbringen diese Deppen damit, irgendwelches Zeug aus dem Fenster zu werfen. Also nicht im Rahmen eines Wutanfalls, wie man das als vernünftiger Erwachsener mit Fernsehern macht, wenn mal wieder das Gesicht von Dieter Bohlen den Weg zu Informationen versperrt, sondern einfach nur so. Mitunter stundenlang. Größere Geschosse sind zwar nicht dabei, dafür aber ein beachtliches Arsenal an Explosivkörpern. Das alleine wäre jetzt aber nur unsinnig. Toll wurde die Geschichte erst vorher, als ich mit Sophie vor dem Haus stand und dabei zugesehen habe. In diesen 10 Minuten flogen etwa 20 bis 30 Böller aus zwei verschiedenen Fenstern, ein und zwei Stockwerke über uns. Explodiert sind davon null!
Es ist mir nicht erklärbar, was man mit Böllern machen muss, damit sie bei einer so großen Anzahl eine Explosionsquote von 0% haben, aber ich bin mir sicher, dass man recht doof sein muss, Böllern (wenn man sie schon hat) so etwas anzutun.
Aber woher haben die Kids eigentlich 4 Monate nach Silvester noch ein derartig reichhaltiges Arsenal an Knallern? Sie können ja schlecht mit dem Auto einkaufen gewesen sein...
Montag, 7. april 2008

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Ey!

0 Uhr, Ladenschluß. Zwei Männer jüngeren Alters mit gepflegten Kurz- bis Keinhaarschnitten rennen über einen Parkplatz. Es ist finsterste Nacht in Marzahn. Um sie herum ragen die Plattenbauten wie stumpfe Zähne in den gefräßigen Schlund der Nacht über der Hauptstadt. Kaum ein Mensch ist noch wach, bald ist Ostern. Die beiden rennen, stolpern fast, wissen dass alles davon abhängt, ob sie die Mission erfüllen. In ihren Armen ungelenk gestapelt Flasche um Flasche. Ein letzter Weg zum Kaiser's, noch Bier holen!
Und so rennen sie, erreichen die Eingangstüre, die aber bereits verschlossen ist. Nun sagen sie das, weswegen das hier in der Kategorie "Menschliche Idiotie" eingeordnet ist:

"Scheiße mann, was soll das denn jetzt?"

Wir erinnern uns: Sie sind gerannt! Warum? Kann sich jeder mal selber die Frage stellen, ob man manche Fragen stellen muss. ;)

Welt, ick liebe dir!
Sonntag, 23. märz 2008

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Mülltrennung ist ein Thema, bei dem ich es noch verstehen kann, wenn kontrovers diskutiert wird. Bei all den Meinungen und Halbwahrheiten  wundert es mich auch nicht , wenn sich jemand kategorisch weigert, seinen Müll zu trennen. Mir fehlt der genaue  Einblick ins Thema, deswegen möchte undefined ich  da keinesfalls Tipps geben. Allerdings kenne ich seit heute eine neue Methode, seinen Müll loszuwerden, die mich fassungslos macht. Betrachten wir zunächst nebenstehendes Bild. Das Foto zeigt zwei Container vor unserem Haus. Für alle Nicht-Berliner kann ich erklären: Die blauen Tonnen sind für Papier. Die gelben wie wahrscheinlich überall für Wertstoffe. Das glasige Gebilde im Hintergrund ist der Hauseingang. Hier wurde ich vorher Zeuge eines interessanten Aktes. Zwei Menschen kamen aus eben jenem Hauseingang, einer davon schwer bepackt. Bepackt war er mit einem großen Karton. In diesem Karton war Altpapier. Wir sammeln hier in der WG unser Altpapier auch in einem Umzugskarton, ich kann mir also vorstellen, dass das Sammeln eine Weile gedauert hat. Dann schmiss er den Karton in die gelbe Tonne...
Ich finde das nicht gerade einen Weltuntergang. Es will nur nicht in meinen Kopf, wieso jemand Wochen, vielleicht einen ganzen Monat lang, seinen Müll trennt, um ihn dann in die falsche Tonne neben der richtigen zu schmeißen. Zugegeben, es wären tatsächlich zwei, drei Schritte mehr gewesen bis zur blauen Tonne, aber das erklärt es für mich nicht...
Sonntag, 16. märz 2008

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Na denn,
ich habe mir eine Weile lang überlegt, ob ich wirklich wie tausende andere wahrscheinlich irgendwas über den Amoklauf in Blacksburg schreiben soll. Aber was soll's? Dieses Ereignis strotzt ja nur so vor Absurditäten, die einem echt die Tränen in die Augen treiben.
Preisverdächtig ist beispielsweise die Regelung, die laut Spiegel in Utah existiert: Dort sind Waffen an der Uni erlaubt - damit man im Notfall auch mal zurückschießen könnte. Ich meine, auf den ersten Blick scheint das ja noch einer gewissen Logik zu folgen ("Killst du mich, kill ich dich, in der Bibel auch schon so oder so ähnlich erwähnt...), aber wenn man es genau betrachtet, erlegen sich die sensiblen Zeitgenossen sowieso wenn Gefahr im Verzug ist. Der Spaßfaktor alleine wäre kein Grund, und ich bezweifle auch, dass es sich zahlenmäßig rechnet. Wahrscheinlich hätte jede zweite Uni auf Dauer alle ein bis zwei Jahre einen Toten zu beklagen, der "aber ganz ganz sicher aussah wie ein Amokläufer" oder vielleicht das falsche Gesicht am falschen Ort hatte, oder wie auch immer Onkel Bush das ausgedrückt hat.
Dann war da noch die Tatsache, dass ein verhaltensauffälliger Jungspund mal eben so ein paar Waffen kaufen kann, da war dessen unverfrorene Coolness, nach den ersten zwei Toten noch mal eben zur Post zu latschen um seine kuriosen Gewaltphantasien mit dem Rest der Menschheit zu teilen, etwas bei dem die Medien natürlich gerne mitspielten. Eigentlich ist an dieser Geschichte nicht wirklich viel originell. Vielleicht der Score, aber wen interessiert das denn heute noch, wenn keine Verwandten betroffen sind.
Und wann wird diese Welt eigentlich mal begreifen, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht gibt? Schon gar nicht durch liberalere Waffengesetze.

Naja, ich warte weiter
Donnerstag, 26. april 2007

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