Sashs Blog

In diesem Blog schreibe ich so ziemlich über alles, was mir einfällt. Privates und Politisches. Poesie und Pöbel. Denn eine Trennung ist ja nicht immer leicht. Wessen Leben besteht nur aus Arbeit oder nur aus Freizeit? Wer will die Grenze ziehen? Ich sicher nicht. Na denn, habt viel Spaß am Lesen.
Ein kurzer Warnhinweis an die jüngeren Leser:

Liebe Kinder, es ist normal, dass ein Blog nicht nur aus Bildern besteht!

Da es eine Menge verschiedene Themen gibt, ist es mitunter sinnig, sich nur eine Kategorie anzeigen zu lassen. Über einen Kommentar würde ich mich natürlich sehr freuen.

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Freitag, 16. mai 2008
Juhu! Endlich eine Antwort vom Verfassungsschutz! Sie behaupten sogar, keine Daten über mich zu haben. Wobei? Ganz sicher bin ich mir eigentlich immer noch nicht.

Der Wortlaut:

Hiermit bestätige Iich den Eingang ihres Schreibens beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg.
Ich darf Ihnen mitteilen, dass beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg soweit feststellbar keine Daten in Akten oder Dateien zu Ihrer Person gespeichert sind.
Mit freundlichen Grüßen
-Name eines Mitarbeiters-


(Hervorhebungen in Form von Unterstreichen im Original)

Soweit feststellbar? Von wem? Also hey, ich bin friedlich genug, bzw. hab mich selten genug bei was erwischen lassen, um glauben zu können, dass sie nichts über mich haben. Aber die Formulierung hat schon was für sich, oder?
Naja, dann werde ich das demnächst bei der Stuttgarter Polizei wiederholen. Die haben sicher was.
von Sash veröffentlicht in: Ämter und Irrsinn
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Mittwoch, 16. april 2008
Ich hatte ja vor inzwischen sehr langer Zeit darüber berichtet, wie meine zuständige Sachbearbeiterin mir "äußerst freundlich" klargemacht hat, was ich alles nicht dürfe und wie sie die Taxi-Geschichte sieht. Nun hatte ich nach einem spontanen und nicht erwarteten Rückfall in eine lästige Krankheit just vor dem letzten Amtstermin heute endlich mein lang ersehntes Gespräch bei der Agentur in Hellersdorf.
Ich muss jetzt bei allem gesunden Hass und Unverständnis gegenüber dieser Einrichtung sagen, dass das ein Termin war, wie man ihn sich nur wünschen kann. Ich habe höchstens eine Minute gewartet, was de facto hieß, dass ich noch vor offiziellem Terminbeginn ins Büro durfte. Meine am Telefon so bissige Bearbeiterin stellte sich als eine eigentlich recht verständnisvolle Angehörige der Gattung "Homo Arbeitszwang" heraus, und ansonsten war nix!
Ich habe immer noch keine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben, bekomme einen Vermittlungsgutschein zugeschickt (Weil der Drucker nicht wollte) und mein nächster Termin wird in etwa in zwei Monaten liegen. Das ist der Zeitraum, in dem ich meine Ortskundeprüfung etwa ansiedeln werde. Mit anderen Worten: Ich kann die Taxigeschichte erstmal ungestört durchziehen, ohne groß Ärger vom Amt zu bekommen. Ich muss mich "natürlich weiter bewerben", aber offenbar haben ihr da meine bisherigen Bemühungen gereicht - und über die hatte ich nicht einmal irgendwelche Belege.
Dann bin ich mal gespannt, ob das auch wirklich so locker wird...
von Sash veröffentlicht in: Ämter und Irrsinn
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Mittwoch, 9. april 2008
Nach meiner grandiosen Erfahrung mit der Innung (siehe Artikel vorher) bin ich dann mal wieder zum LABO und hab mich darauf vorbereitet, meinen P-Schein zu beantragen. Bin spät dran damit, und es soll ja noch was werden. Inzwischen brauche ich aber nicht einmal mehr eine Anmeldung, weil ich ja den Schein aus Stuttgart schon habe. Das heisst, ich habe heute eine Dreiviertelstunde gewartet, um mir sagen zu lassen, dass ich umsonst hier bin. Naja, immerhin ersparen mir diese Neuerungen mindestens 13 Euro (ich brauch auch kein Führungszeugnis), wenn nicht sogar ein bisschen mehr (Erweiterung ist wohl nicht so teuer wie ein Neuantrag). Da hat sich das dann ja doch gelohnt.
von Sash veröffentlicht in: Ämter und Irrsinn
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Dienstag, 1. april 2008
Heute hat der Sash mal was ungewöhnliches gemacht. Ich war bei der Post. Jaha, ich schreibe noch Briefe. Soll man glauben oder nicht. Genau genommen habe ich zwei abgeschickt, und bei dem einen bin ich echt interessiert, was dabei herauskommt.
Dieser Brief ist ans Landesamt für Verfassungsschutz adressiert. Warum mache ich sowas? Nun, ich will einfach wissen, ob die Jungs und Mädels was von mir gespeichert haben. Ich gehe, ehrlich gesagt, davon aus - aber wer weiss es schon, wenn er nicht nachfragt. Ich werde hier nicht groß über alle Gründe reden, warum ich mir das vorstellen könnte, aber ich bin wirklich gespannt auf die Antwort. Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf den ersten Brief was anderes antworten als "Gibt's nicht" (nur in amtsdeutsch), ist wahrscheinlich eher gering.
Dennoch: Ein Versuch ist es wert, und es muss ja nicht beim ersten Brief bleiben. Was ich mir witzigerweise vorgestellt habe, ist: Die rufen mich zurück - obwohl ich keine Nummer angegeben habe :)
von Sash veröffentlicht in: Ämter und Irrsinn
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Montag, 17. märz 2008
Diese Überschrift klingt ein wenig pathetisch und so, als hätte nicht ich sie mir ausgewählt. Habe ich auch nicht!  Es ist ein Zitat von Janusz Korczak. Was schreibe ich also jetzt?
Ich wollte eigentlich nur anmerken, dass dieses Zitat von dem Menschen stammt, nach dem die Straße benannt ist, in der die Arbeitsagentur Marzahn-Hellersdorf untergebracht ist. Jene Agentur also, die mir notfalls meine Taxifahrer-Ausbildung nehmen will, um mich in einem anderen Job unterzubringen. Sophie hat dieses Zitat schon vor einiger Zeit gefunden, und gemeint, ich sollte es gegebenenfalls eben dort auf den Tisch bringen. Schauen wir mal, ob sich das ergibt, denn schließlich bin ich gerade noch krankgeschrieben und  somit noch ein wenig sicher vor dem nächsten Termin beim Amt.
Dennoch eine nette Anekdote, oder?
von Sash veröffentlicht in: Ämter und Irrsinn
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