Juhu! Endlich eine Antwort vom Verfassungsschutz! Sie behaupten sogar, keine Daten über mich zu haben. Wobei? Ganz sicher bin ich mir
eigentlich immer noch nicht.
Der Wortlaut:
Hiermit bestätige Iich den Eingang ihres Schreibens beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg.
Ich darf Ihnen mitteilen, dass beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg soweit feststellbar keine Daten in Akten oder Dateien zu
Ihrer Person gespeichert sind.
Mit freundlichen Grüßen
-Name eines Mitarbeiters-
(Hervorhebungen in Form von Unterstreichen im Original)
Soweit feststellbar? Von wem? Also hey, ich bin friedlich genug, bzw. hab mich selten genug bei was erwischen lassen, um glauben zu können, dass sie nichts über mich haben. Aber die Formulierung
hat schon was für sich, oder?
Naja, dann werde ich das demnächst bei der Stuttgarter Polizei wiederholen. Die haben sicher was.
von Sash
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Nach meiner grandiosen Erfahrung mit der Innung (siehe Artikel vorher) bin ich dann mal wieder zum LABO und hab mich darauf vorbereitet,
meinen P-Schein zu beantragen. Bin spät dran damit, und es soll ja noch was werden. Inzwischen brauche ich aber nicht einmal mehr eine Anmeldung, weil ich ja den Schein aus Stuttgart schon habe.
Das heisst, ich habe heute eine Dreiviertelstunde gewartet, um mir sagen zu lassen, dass ich umsonst hier bin. Naja, immerhin ersparen mir diese Neuerungen mindestens 13 Euro (ich brauch auch
kein Führungszeugnis), wenn nicht sogar ein bisschen mehr (Erweiterung ist wohl nicht so teuer wie ein Neuantrag). Da hat sich das dann ja doch gelohnt.
von Sash
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Heute hat der Sash mal was ungewöhnliches gemacht. Ich war bei der Post. Jaha, ich schreibe noch Briefe. Soll man glauben oder
nicht. Genau genommen habe ich zwei abgeschickt, und bei dem einen bin ich echt interessiert, was dabei herauskommt.
Dieser Brief ist ans Landesamt für Verfassungsschutz adressiert. Warum mache ich sowas? Nun, ich will einfach wissen, ob die Jungs und Mädels was von mir gespeichert haben. Ich gehe, ehrlich
gesagt, davon aus - aber wer weiss es schon, wenn er nicht nachfragt. Ich werde hier nicht groß über alle Gründe reden, warum ich mir das vorstellen könnte, aber ich bin wirklich gespannt auf die
Antwort. Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf den ersten Brief was anderes antworten als "Gibt's nicht" (nur in amtsdeutsch), ist wahrscheinlich eher gering.
Dennoch: Ein Versuch ist es wert, und es muss ja nicht beim ersten Brief bleiben. Was ich mir witzigerweise vorgestellt habe, ist: Die rufen mich zurück - obwohl ich keine Nummer angegeben habe
:)
von Sash
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Diese Überschrift klingt ein wenig pathetisch und so, als hätte nicht ich sie mir ausgewählt. Habe ich auch nicht! Es ist ein Zitat von Janusz Korczak. Was
schreibe ich also jetzt?
Ich wollte eigentlich nur anmerken, dass dieses Zitat von dem Menschen stammt, nach dem die Straße benannt ist, in der die Arbeitsagentur Marzahn-Hellersdorf untergebracht ist. Jene Agentur also,
die mir notfalls meine Taxifahrer-Ausbildung nehmen will, um mich in einem anderen Job unterzubringen. Sophie hat dieses Zitat schon vor einiger Zeit gefunden, und gemeint, ich sollte es
gegebenenfalls eben dort auf den Tisch bringen. Schauen wir mal, ob sich das ergibt, denn schließlich bin ich gerade noch krankgeschrieben und somit noch ein wenig sicher vor dem nächsten
Termin beim Amt.
Dennoch eine nette Anekdote, oder?
von Sash
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