Nackt vor zwei Jahren

Veröffentlicht auf von Sash

Normalerweise bloggt man immer über relativ aktuelle Sachen. Das ist fast schon Gesetz - ein ungeschriebenes zumindest - in der so genannten Blogosphäre.

Ich möchte hier dennoch ein altes Thema aufgreifen, weil es mich persönlich sehr geprägt hat, und weil ich denke, dass es den ein oder anderen unter meinen Lesern interessieren könnte.
Heute genau vor zwei Jahren stand die Polizei vor der Türe, um die WG (damals noch in Stuttgart) zu durchsuchen. Genauer: Mein Zimmer!
Genau diese Erfahrung möchte ich nochmal schildern.
Fangen wir aber von vorne an:
Am 21.10.2006 fand in Stuttgart eine Großdemonstration statt, was schon eine eher seltene Geschichte ist. Fast alle Parteien, Gewerkschaften und etliche andere politische Gruppen haben damals dazu aufgerufen, gegen die Politik der Regierung zu protestieren, und ich war unter vielen anderen ein Teilnehmer. Wer hier öfter gelesen hat, kann sich das schon denken...
Während die offizielle Demo zu Ende ging, beschloss der linke, radikalere Teil, weiter durch die Stadt zu ziehen und seinen Unwillen kund zu tun. Im Bestreben, dies zu unterbinden, schritt die örtliche Polizei ein, was im Klartext hiess: Sie bildete eine Kette, verbot den Demonstranten weiterzuziehen und setzte alsbald ihre Knüppel ein um dem ganzen Spuk ein Ende zu bereiten.
Ich befand mich ausserhalb der Demonstration und fotografierte ein paarmal während diesen brenzligen zwei Minuten das Geschehen. Im Laufe dessen flogen "Bengalos" (benaglische Feuer, eine Art Sprühkerzen) und ein oder mehrere Beutel Bitumen in Richtung der Beamten und der Commerzbank. Ein Fensterrahmen der Commerzbank fing daraufhin Feuer, für Stuttgart eine aussergewöhnliche Stufe der Eskalation. Die Polizei tat ihr "Bestes" und verhaftete im weiteren Verlauf einen ganzen Haufen unschuldiger (die Verantwortlichen waren verständlicherweise nicht so blöd, weiter da rumzustehen) Demonstrationsteilnehmer, die mehrheitlich minderjährig und entsprechend eingeschüchtert waren. Diese teilweise brutal erfolgenden Verhaftungen habe ich damals fotografisch dokumentieren wollen und war damit rund eine Stunde beschäftigt. Danach bin ich zur Commerzbank zurückgelaufen, um die dortigen Schäden festzuhalten.
Als ich also hinter der Polizeiabsperrung stehend vor mich hin fotografierte, kam ein Beamter auf mich zu und fragte mich, ob ich hier vorher bereits fotografiert habe. Ich bestätigte wahrheitsgemäß, dass ich "hier in der Gegend" vorher bereits Fotos gemacht habe, woraufhin er sagte, er wolle die Bilder sehen.
Auf meine sicherlich nicht unverständliche Frage, warum er das tun wolle - schließlich waren da private Bilder dabei, also auch welche, die ich der Polizei nicht aushändigen wollte - erwiderte er: "Ja, sie sind ja quasi auch Beschuldigter!"
Daraufhin - das ist ja nun wirklich keine harmlose Unterstellung - habe ich ihm verweigert, die Fotos zu sehen - mit der Begründung, ich habe sie selbst noch nicht eingesehen - was nicht nur stimmte, sondern ihn ernstlich aus dem Konzept gebracht hat. In einem Moment, in dem ich nicht beobachtet worden bin, habe ich meine Kamera weggegeben, weil ich kein Interesse daran hatte, dass er sie sich aneignet. Darauf hin bin ihm auf Nachfrage bezüglich Name und Wohnort Rede und Antwort gestanden, bzw. habe ihm meinen Ausweis vorgezeigt und ihn die Daten abschreiben lassen.
Die Frechheit der sinnlosen Anschuldigung (als hanebüchener Vorwand) trieb mich dazu, die Kamera noch am selben Tag wegzugeben und mich nicht mehr damit zu beschäftigen.

Natürlich habe ich die Bilder davor auf der Kamera angesehen. Sie waren größtenteils verwackelt, und das einzig brauchbare waren die Fotos vom Tatort nach der Aktion, als die Polizei mit der Spurensicherung bereits fertig war.

Meine Kamera hat in den folgenden Tagen einen Weg zurückgelegt, den ich selbst nicht zurückverfolgen hätte können, und so konnte ich mich guten Gewissens zurücklehnen.
Mit der Zeit wurde es dann Donnerstag, und da saßen wir abends in der WG zusammen und haben uns gewundert, dass die Cops tatsächlich nichts unternahmen. Noch nicht. Ja, wir haben das Thema abgehakt, weil keiner von uns auf die bescheuerte Idee gekommen ist, dass die Stuttgarter Polizei mit einer Hausdurchsuchung eine Woche wartet bei jemandem, der "Beweismaterial" nicht freiwillig rausgibt, es also offenbar bewusst nicht tut.

Am nächsten Morgen erwachte ich unsanft. Um exakt 6.23 Uhr klingelte es bei uns, seltsamerweise nur an einer Klingel. Hmmm!? Mein Wecker stand auf 6.25 Uhr, irgendwie seltsames Timing. Ich suchte erst meine Boxershorts, das Klingeln entwickelte sich so langsam zu einem Sturm-Klingeln, und als ich dann halbnackt gen Tür gewatschelt bin, kam mir endlich der Gedanke: Das könnten die Cops sein. Ich öffnete nach weiterem Klopfen und Klingeln die Wohnungstüre, und da stand dann quasi eine halbe Armee (so 10 bis 15 Leute) - leider nicht betrunkene Spätheimkehrer, wie ich gehofft hatte, sondern tatsächlich die Cops - zum Teil in voller Kampfausrüstung, zum Teil in Zivil.

"Ich möchte mit ihnen reden, sie sind doch der Sash? Wir haben hier einen Durchsuchungsbeschluss für ihr Zimmer..."

"Na klasse", hab ich mir so gedacht. Es ist nix aufgeräumt, ich muss in einer halben Stunde zur Arbeit, und dann das! Sie haben mir erstmal den Beschluss gezeigt, mich gefragt wo mein Zimmer ist, und dann wollten sie auch schon loslegen.
Ich bat darum, meiner Freundin doch noch sagen zu können, sie solle sich was anziehen, was mir mit der Einschränkung einer geöffneten Tür auch gestattet wurde. Nichts desto trotz stand gleich einer neben mir im Zimmer und meinte (enttäuscht?)

"Sie haben ja schon ein T-Shirt an".

Im Allgemeinen kann ich mich sonst nicht über zu grobe Vorgehensweise beschweren, es war vielleicht ein bisschen unverschämt, dass sie ohne anzuklopfen in alle Zimmer reingeschaut haben, um festzustellen, wer sich noch in der Wohnung befindet. Damit erschöpfte sich ihr Interesse an diesen Zimmern allerdings, zumal sie mich gefragt hatten, ob ich denn noch einen weiteren Privatraum hier besitze.
So wurde die gesamte WG unsanft geweckt, teilweise einer Ausweiskontrolle ("aber nur auf freiwilliger Basis!") unterzogen, das war's aber auch schon.
In unserem mehr als engen Flur standen zwei gepanzerte Exemplare auf einem Stapel nasser Handtücher, weil just am Abend zuvor die Waschmaschine ausgelaufen war. Das ist skuril gewesen, nicht aber sehr gemütlich.
Insgesamt wirkten alle Grünen reichlich deplatziert in der Wohnung und standen dann auch zu siebt in der Küche rum und haben gelangweilt Poster studiert und sich über die übrig gebliebenen Fischstäbchen vom Vorabend amüsiert.
Ich war zunächst mal alleine mit 3 Cops in meinem Zimmer, ein Zustand, den ich nicht so sonderlich prickelnd finde, aber sie haben sich für ihre Verhältnisse Mühe gegeben, nett zu sein und Provokationen zu vermeiden. Dabei wäre es richtig kuschelig geworden, wenn der Rest der Baggage auch noch mein Zimmer durchsucht hätte. Der Einsatzleiter (der Chef vom Stuttgarter Staatsschutz persönlich) zeigte mir ungefragt seinen Ausweis, fragte mich jedes Mal, ob er sich etwas anschauen dürfe, etc. Kann mich nicht beklagen, wenngleich er mir die Zielrichtung schon zu Beginn vorgab, als er mich gleich auf meine Verwandschaft ansprach. In dem Zusammenhang nicht die beste Referenz, die ich hatte - zugegeben. Man hat  aber dennoch deutlich gemerkt, dass sie da waren, um einen Zeugen zu durchsuchen, nicht einen Angeklagten.
Dann fragte der äußerst reizende H.P. (Hans Peter?), ob er mal meinen Rechner anschauen dürfe. Ich bejahte - sowieso notgedrungen - mit dem Hintergrund, dass sie ihn besser hier durchschauen als ihn mitzunehmen, und mir so die Möglichkeit bleibt, zu kommentieren, was sie finden. Ich weiss, dass man normalerweise in so einer Situation jede auch noch so freundliche Koversation mit den Cops vermeidet - "alles was sie sagen" und so... - , die Details, die ich preisgegeben habe (wo ich arbeite, ob mein Bruder auch mein Bruder ist...) dürften aber kaum relevante Infos enthalten haben. Ich gab mehrmals an, dass ich die Kamera nicht habe, dass die Bilder nicht auf meinem PC sind, was sie offenbar auch geglaubt haben. Der (um 6.30 Uhr morgens!) gut gelaunte H.P. durchsuchte meinen Rechner mehr halblebig als ernsthaft und hat nichts verwertbares gefunden.

Mit Erschrecken stellte H.P. nämlich fest, dass ich sage und schreibe 51.300 Bilddateien auf meinem Rechner habe. Das lag gar nicht an irgendwelchen naheliegenden Unanständigkeiten, sondern daran, dass ich damals eine WG-Homepage offline gespeichert hatte, die mit gut und gern 30.000 Bildern (ein Wohnungsrundgang in html) einen großen Anteil einnahm und zudem größtenteils aus völlig nervigen Bilderschnipseln bestand. Er beliess es dabei, sich ein paar davon eher stichprobenartig herauszusuchen und sie sich anzeigen zu lassen.
Dabei legte er eine erstaunliche Einfallslosigkeit an den Tag, indem er Bilder wie "joerg1.jpg" öffnete. Wahrscheinlich hat er tatsächlich selber an das geglaubt, was er einige Minuten vorher zu mir sagte:

"Vielleicht habbet sie ja vorher Fotos von ihre Freunde gmacht, so "guck mal, des bin i mit Molli!""

Ich hatte bisweilen das Gefühl, er war mehr an Comedy als an Krawall interessiert. Er hatte noch einen Satz parat, der mich dann ernstlich überraschte:
Er meinte, dass bei "Mollis und Bengalos" der Spass aufhört, und dass er "dachte, wir sind doch bisher immer so gut miteinander ausgekommen".
Meine Gedanken dazu sahen in dem Moment etwa wie folgt aus:
"Hallo? Wohnst Du auf meinem Planeten? Soll ich mal aufzählen, was ich an Frechheiten von deiner Spezies bereits ertragen habe? Und dann hockst du da mit einer gesetzlich geregelten Selbstverständlichkeit an meinem PC, der Kollege fahndet nach dreckigen Unterhosen, und während ich mir überlege, ob eine Darmspiegelung nicht vielleicht weniger intim wäre, erzählst du mir was von "gut miteinander auskommen"?"
Der andere hat inzwischen brav den Durchsuchungsbericht ausgefüllt, und bereits nach 20 Minuten hat er gemeint, sie könnten langsam Schluss machen. Auf die Frage, ob er was hätte, antwortete H.P.: "Nichts interessantes, es sei denn, sie sind gut versteckt". Kurz hatte ich noch Schiss, dass sie meinen Rechner mitnehmen würden (H.P. hat in 20 Minuten nicht ganz 51.300 Bilder geschafft) - was mir sehr unangenehm gewesen wäre, da ich ihn zum Arbeiten an dem damals von mir geführten Online-Shop brauchte.
Aber Fehlanzeige, sie verzogen sich ähnlich schnell wie sie gekommen waren, einer der letzten Sätze, die ich gehört habe, war "wir haben ja nichts kaputt gemacht!"
Nun ja, damit hatten sie Recht. Wenn man mal davon absieht, dass einem nach so einer Geschichte die eigene Wohnung plötzlich ähnlich offen vorkommt wie ein Cabrio in der nächsten Fußgängerzone.

Nun aber möchte ich kurz auf ein paar extrem unsinnige Fehler hinweisen, die die Beamten gemacht haben, über die ich nicht schweigen kann, weil sie zu peinlich sind und mich wenigstens ein bisschen entschädigen für diesen fiesen Eingriff in die Privatsphäre.
Nein, ich will keine schärferen Hausdurchsuchungen provozieren, aber das damals war einfach zu schräg. Sollte der ein oder andere Staatsdiener sich den Eintrag hier echt nochmal durchlesen: Ich habe diese Kamera nicht, ich habe die Bilder nicht einmal auf dem Rechner gehabt, und ich werde auch in Zukunft nichts daran ändern.
Sicher! Es lohnt nicht, den Scheiss zu wiederholen!
Schlaft lieber aus, die meisten Krawalle finden nachts statt ;)

Die Fahrlässigkeiten bei der polizeilichen Durchsuchung:
  1. Sie hätten mein Zimmer, Wohn- und Nebengeschäftsräume durchsuchen dürfen. Ich habe einen Nebenerwerb gehabt, nach dem ich nicht gefragt wurde, und ich habe einen Nebenerwerbsraum, der nicht durchsucht wurde.
  2. Sie wussten, dass ich als Fahrer arbeite. Vielleicht interessiert es sie ja heute, dass ich einen Dienstwagen hatte, der zu jeder Zeit bei mir stand, und in dem sich einiges an privaten Dingen befunden hat - oft sogar... sie werden lachen: Meine Kamera!
  3. Sie haben nach einer Kamera, bzw. einem Datenträger für Film(?)- und Fotoaufnahmen gesucht. Inzwischen sind diese Datenträger und die Kameras recht klein. Eine kleine Aufzählung von Orten, an denen sie definitiv nicht gesucht haben: Unter meinem Schreibtisch, unter dem danebenstehenden Tisch, in der mit Elektroschrott gefüllten Schublade meiner Kommode, in den obersten Regalbrettern, in etlichen Kartons im Zimmer, auf dem Regal, hinter der Matratze, hinter meinem Monitor, hinter meiner Anlage, in meinen Klamotten, in meiner Kleiderkommode... und mein Zimmer hat gerade mal 12m² und sie waren zu dritt!
  4. Die Windows-Suche ist ein ungeeignetes Werkzeug für eine professionelle Suche. Selbst ich weiss, wie man Dateiendungen ändert oder das Erstellungsdatum. Bei einer Suche von vielleicht 10 (?) Bildern unter 51.300 reichen ca. 20 Stichproben kaum aus.
  5. Das Poster in der Küche mit den bekifften Polizisten war recht witzig, und vielleicht auch die übrigen Fischstäbchen vom letzten Abend. Vielleicht hätten sie bei ihrer Aufgabe der Digitalkamera auf der Mikrowelle mehr Beachtung schenken sollen... (nein, es war nicht die gesuchte)
  6. In meinem Regal befanden sich eine Menge CD's. Sogar hinter ein paar abschirmende A4-Blätter haben sie gelugt. 20 cm davon entfernt lagen offensichtlich 2 Videokassetten einer kleinen Digitalkamera (mit nutzlosem Zeug drauf, aber das konnten sie schwer feststellen)
Ich möchte das hier als persönliche Erfahrung verstanden wissen. Mir ist klar, dass die einen jetzt brüllen werden, ich solle mich nicht beschweren, das wäre ja wohl alles rechtens gewesen. Andere werden darauf hinweisen, dass es sonst ganz anders aussieht, wenn die Cops in eine Wohnung reinrocken. Ihr habt alle recht, ist mir aber egal. Für mich - und die WG insgesamt auch - war das ein krasser Einschnitt. Zumindest die Leute, die das noch nicht hinter sich haben, sollten nicht darüber urteilen, wie unangenehm oder unwichtig das sein soll.
Für alle Fragenden: Man fühlt sich selten so nackt.
Ich bin kein über alle Maßen ängstlicher Mensch und halte mich für psychisch doch recht gefestigt, aber über diese Geschichte könnte ich heute ohne den offenen Umgang mit anderen Menschen nicht so locker scherzen. Man fürchtet mit der Zeit um seine Privatsphäre - auch wenn sie nur aus unkenventioneller Bettwäsche, ungewaschenen Unterhosen und den Fischstäbchen vom Vortag bestehen mag.
Wenn die Wohnung mal kein Privatraum mehr ist, dann glaubt man nicht mehr an viel - auch wenn sie nichts gefunden haben.

Aber zum Schluß kommt dann noch der versöhnliche, fröhliche Teil: Man lernt! Wenn ich heute auf ernstlich gefährdeten Demos bin, dann bin ich vorbereitet. Ihr glaubt gar nicht, wie witzig es sein kann, eine Wohnung mit kleinen Zettelchen à la "Niete", "Alles legal hier..." oder "Ist das eklig, guckst du hier freiwillig nach?" zu präparieren.
Und wie ich hätte lachen müssen, wenn sie just um den G8-Gipfel 2007 in unsere Wohnung gerockt wären: Linke Poster an der Wand, aber nicht einmal ein politisches Buch oder eine einzelne gebrannte CD im Haushalt - und unter den Tischen, auf denen die Monitore standen: Gähnende Leere, lose Kabel und vielleicht ein Zettelchen...

Rachegedanken sind definitiv das letzte, was meine politische Meinung bestimmt. Vielleicht aber kann der ein oder andere erahnen, warum ich von dieser "wenn man nix gemacht hat, dann passiert einem auch nix!"-Theorie zum Thema Datenschutz halte. Ich kann allen da draussen versprechen: Vor dem Morgengrauen halbnackt an gepanzerten Bullen vorbei aufs Klo zu müssen ist nicht nix!

Veröffentlicht in Ämter und Irrsinn

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Sash 11/02/2008 01:10

Naja, für DIE Umstände extrem pünktlich... :)

Sitzler´s FreundInnen 10/31/2008 05:47

2 Mensachen sind daraufhin verurteilt worden, also nicht wegen der durchsuchung, sondern wegwen der Aktion. Der eine kam mit 40 gemeinützigen Stunden locker weg, er wurde verhaftet und man fand Bengalos im Rucksack. Er hatte aber laut eigenen aussagen nix damit zu tun und hat das zeug nur verstaut weil er es nicht benutzen wollte. Der andere wurde erst ein tag später kontroliert. Angesprochen auf die Ausschreitungen meinte er der Polizei gegenüber, dass er wüsste wer es war. Blöd darauf hin gab es bei Ihm eine hausdurchsuchung. Nachdem es Zeugen gab das er was geworfen hatte, bekam er 120 Stunden. Die Richter sagehn es aber als bewiesen, dass er nichts schlimmes geworfen hatte und sich nur dem schwarzen Block an dem tag angeschlossen hatte, weil er sie cool fand.(Bericht STN) Was lernen wir daraus. Keine Aussage der Polizei und anderen Verfolgungsbehörden gegenüber. Beachtlich, dass die Durchsuchung so "freundlich" über die Bühne lief. Normalerweise sind sie unfreundlicher und Gott sei dank, kam der Sash noch fast pünktlich zur Arbeit!"

Sash 10/28/2008 00:11

Naja, meine Erfahrungen sagen da ähnliches... wie man sieht.

tasha 10/28/2008 00:01

diese "wenn man nix gemacht hat, dann passiert einem auch nix!"-Theoriedie existiert nur in den köpfen unserer werten oberen! die gab es vor dem thema datenschutz nicht und so bleibt es auch. wo kämen wir denn dahin, wenn jeder macht oder lässt was er will? un schonmal gar nicht fotografieren ;)meiner erfahrung nach, sind die grünen in b-w ohnehin ein fall für sich. eingebildete fatskes, die meinen sie alleine sind es *uergs*

Sash 10/27/2008 21:11

Hast ja Recht, aber ich denke, er hätte die Kamera auch sehen wollen, wenn ich gesagt hätte, ich hätte nicht fotografiert. Irgendjemand, der dort vor Ort war hat ihm das gesteckt, irgendein Passant. Insofern war es in der Situation unerheblich - denke ich.Ich hätte mich auch in einem unbeobachteten Moment in der Flucht üben können, aber da hätten sie mich wahrscheinlich erwischt. Zumal ich die Zeit ja andersweitig genutzt habe :)Naja, wie dem auch sei. Heute ist es mir egal, da ist es eine nette Story zum Schreiben - aber freiwillig wiederholen würde ich das auch nicht...