Sashs Blog

In diesem Blog schreibe ich so ziemlich über alles, was mir einfällt. Privates und Politisches. Poesie und Pöbel. Denn eine Trennung ist ja nicht immer leicht. Wessen Leben besteht nur aus Arbeit oder nur aus Freizeit? Wer will die Grenze ziehen? Ich sicher nicht. Na denn, habt viel Spaß am Lesen.
Ein kurzer Warnhinweis an die jüngeren Leser:

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Mittwoch, 14. mai 2008
Ich wollte ein kleines Update zum Wildleben hier in Marzahn machen. Direkt vor unserer Haustüre lassen sich im optimalen Fall (neben Haustieren, Spinnen und Insekten) folgende bewegte Objekte aus der Fauna beobachten:

  • Mäuse. In Heerscharen bevölkern die kleinen Nager in freier Wildbahn unser Wohngebiet. Zwar vermisse ich unsere kürzlich verstorbenen Mausenpeoples ein wenig, aber ganz auf Entzug kann man hier nicht sein. Faszinierend sind insbesondere die Kletterübungen, die sie im Gebüsch vor dem Haus vollführen. Wir haben noch keine Ahnung, was für Drogen dort wachsen, aber wenn man sich die Viecher anschaut, dann sind es keine Beruhigungsmittel.
  • Ratten. Nicht ganz so zahlreich wie Mäuse, aber dennoch oft zu beobachten. Manche sind sogar so mutig, dass sie in kaum anderthalb Meter Entfernung zu Menschen über den Weg huschen. Die scheinen zu wissen, wem sie ihr reichhaltiges Nahrungsangebot in der Umgebung zu verdanken haben.
  • Fledermäuse. Bisher hab ich immer nur eine einzelne direkt vor der Türe herumflattern sehen, aber ich denke, dass es durchaus mehrere sind.
  • Füchse. Wahrscheinlich eher: Ein Fuchs. Der hingegen kommt seit es wärmer ist mit einer fast schon erschreckenden Regelmäßigkeit. Allzu scheu ist er nicht, bis auf 20 Meter traut er sich auch an redende Passanten ran und er läuft eben so gelassen mit Beute im Maul über den hell erleuchteten Parkplatz.
  • Hasen. Vielleicht der Grund, warum der Fuchs sich hier so wohl fühlt...
Es ist echt nett, all die Tiere hier zu sehen. Insbesondere, weil man natürlich manches Mal noch zurückfällt in den Gedanken, dass Marzahn ein notwendiges aber eintöniges graues Anhängsel einer Metropole ist. Ich bin immer noch der Meinung: Es ist eine super Gegend hier. Ich bereue nicht, hierher gezogen zu sein.

PS: Mir ist schon klar, dass die Geschichte mit den Ratten eigentlich nur darauf wartet, ins Gegenteil verkehrt zu werden. Aber ich mag Ratten nunmal. Und da ich keinerlei sexuelle Vorlieben für sie empfinde, und sie auch sonst aus der Ferne bewundern kann, mache ich mir auch keine Sorgen über ihre Funktion als Krankheitsüberträger.

von Sash veröffentlicht in: Berlin
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Kommentare

Jetzt fehlt bei euch nur noch ein Waschbär und ihr könnt pünktlich zu den Herbst-Stürmen (für die Berlin ja bekannt ist) euer Haus zur Arche Noa umbauen!
So oder so ähnlich.
PS Grüsse von allen und vorallem von Andi (mal wieder getroffen!)
Kommentarnr.: 1 Gepostet von: Bröder am: 14.05.2008 10:25:44
Ich glaube nicht, dass dieser Betonquader die Qualitäten hat, die für eine Schiffahrt nötig sind. Aber bis zu den Herbststürmen ist es ja noch eine Weile, letztes Jahr waren sie (zumindest seit Oktober) auch nicht so schlimm und wenn keine Waschbären kommen, dann ist es ja eh umsonst oder so...
Kommentarnr.: 2 Gepostet von: Sash am: 14.05.2008 10:33:49
Ok da hast du natürlich recht. Hoffe sonst ist alles fit in Berlin,
Grüsse aus dem Norden vom Süden!
Kommentarnr.: 3 Gepostet von: Bröder am: 14.05.2008 13:34:04
Also ich selbst kann mich nicht beklagen. Ozie ist zwar gesundheitlich angeschlagen, aber sonst sollte alles ok sein. Ralf schafft viel, ich lern viel... das Übliche halt.
Kommentarnr.: 4 Gepostet von: Sash am: 15.05.2008 03:04:49

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