Da wir mit fortschreitender Zeit die Befürchtung haben, dass die ganze Geschichte bei Arcor mit dem Rückruf durchaus auch Tage
und nicht nur Stunden dauern könnte, haben wir uns nach einer Überweisung vorgestern und einer gestrigen, für die uns allerdings die Belege fehlen, dazu entschlossen, abermals Geld zu senden, und
dazu noch ein Fax. Denn nicht erst bei Geldeingang soll „die Maschinerie ins Laufen“ kommen, sondern auch nach Eingang eines Faxes mit einem Beleg über geleistete Zahlungen. Auch binnen 48
Stunden natürlich.
Falls der Herr, der unsere Vertragsdaten und dergleichen jetzt einer Überprüfung unterzieht, also nicht mit einem unseren Vorstellungen nach angemessenen Tempo arbeitet, werden wir wohl nach
(hoffentlich) größtenteils maschineller Bearbeitung des Faxes spätestens am Sonntag Abend wieder ins Netz können. Um 17.36 Uhr habe ich das Fax versendet, und ich verspreche, dass ich – sollte
dieser Text bis dato nicht online erreichbar sein – um 17.37 Uhr am Sonntag Abend einmal mehr die Leute im Callcenter belästigen werde.
Aber selbst wenn es um 17 Uhr wieder tun sollte... Dann wäre genau das eingetreten, was ich gestern zu dem „Vorgesetzten“ gesagt habe: „Dann warten wir also mindestens drei Tage?“ Seine Antwort
war deutlich: „Nein!“
von Sash
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Als ich vorher in den Briefkasten sah, und die Post herausangelte, fand ich Post an mich vom Sozialwissenschaftlichen
Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. Zunächst hab ich mich noch gefragt, ob ich irgendwann unter Alkoholeinfluss im Internet irgendwas bestellt hätte, aber dann war es doch nur ein
Fragebogen. Eine Umfrage zur Wohnsituation in Marzahn-Hellersdorf. Ich mache gerne bei solchen Umfragen mit, aber selbst diese war an manchen Stellen etwas undurchdacht. Für WG-Bewohner sind die
ganzen „Wie hoch ist ihr Haushaltsnettoeinkommen?“-Fragen einfach nicht gemacht. Denn wenn ein Mitbewohner von mir 2000 € verdient, zählt das zum Haushaltsnettoeinkommen, für die WG sagt das
allerdings gar nix aus. Naja.
Besonders angetan hat es mir folgende Frage zum Wohnumfeld:
Soll alles so bleiben wie es ist?
( ) Ist notwendig
( ) Wäre wünschenswert
( ) Ist unwichtig (Da bin ich mir nicht mehr ganz sicher, der Umschlag ist schon zu!)
Was soll man dazu sagen?
von Sash
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Wir haben es nach halb zwei. Um 13.15 kam der Anruf, er dauerte kaum länger als eine Minute und war wenig aufschlussreich,
aber wieder hoffnungsvoll. Der Kollege aus der kaufmännischen Abteilung kümmere sich um das ganze Problem, die Entsperrung, die Namensgeschichte etc. Gegebenenfalls, also ziemlich sicher sogar,
werde er sich bei mir melden. Inzwischen ist also wieder ein bisschen unklarer, wann ich das hier online stellen kann, denn der Kollege hat sich bisher (ok, ist vielleicht ein wenig arg
ungeduldig) nicht bei mir gemeldet. Was er ausser der Entsperrung ohne meine Hilfe oder die von Felix (dessen Adresse sie wahrscheinlich nicht haben) machen will, würde ich gerne wissen. Ich bin
gespannt auf einen Anruf, darauf ob irgendwann das Internet vielleicht wieder tut oder eben andere Überraschungen. Man weiss ja nie.
von Sash
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Wir haben es kurz nach 13 Uhr. Ich möchte nicht kleinlich wirken, wenn ich jetzt schreibe, dass ich es ein bisschen matt
finde, dass der Anruf bisher ausgeblieben ist. Fünf Minuten Verspätung sind nie ein Problem, aber warum habe ich gestern nachgefragt: „Können sie mir ein ungefähres Zeitfenster für den Anruf
nennen, meinetwegen auf 4 bis 5 Stunden genau?“ Die Antwort war: „Nee, lassen sie uns doch gleich einen halbwegs genauen Termin machen: Zwischen 12 und 13 Uhr!“
Deswegen finde ich es erbärmlich, dass ich jetzt kurz nach 13 Uhr noch keinen Anruf erhalten habe. Das erinnert eben ein wenig an die ganzen Versprechen während des Umzuges: „In einer halben
Stunde geht das“, „Morgen mittag ist das Problem behoben“, „das dauert höchstens noch 24 Stunden“, „um 15 Uhr spätestens“...
Vielleicht bin ich ein Sonderfall, aber mir sind ehrliche, schlechte Nachrichten lieber als geheuchelte Versprechungen. Im normalen Leben kommt man mit sowas nicht weit. Hat jemand schon mal beim
Arbeitsamt gesagt, „ich komme um 15 Uhr“, und ist dann 3 Tage später aufgekreuzt? Falls ja: Diesen Erfahrungsbericht möchte ich gerne lesen. Aber bei der Arcor-Hotline kann man so wohl „Karriere“
machen.
von Sash
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...dann kann man auch mal auf den Gedanken kommen, übers Wetter zu schreiben. Das hat nämlich in den letzten zwei Tagen einen
ziemlichen Umschwung vorgenommen. Gerade haben wir richtiges „Caps-Lock-Wetter“ (schifft ohne Ende) und angenehm warm ist es jetzt auch nicht mehr. Dafür war es mir persönlich davor schon fast zu
warm. Das mit dem Wetter ist bei uns Menschen ja eine erstaunliche Geschichte: Eigentlich passt es uns doch nie so wie es ist. Ich gehöre zwar zu der Sorte Mensch, die mit Vorliebe behaupten, es
gibt kein falsches Wetter, sondern höchstens falsche Kleidung – aber dann erwische ich mich selbst beim Wettern übers Wetter.
Was für all die neuen Leser von Overblog vielleicht eine lustige Anekdote sein könnte: Mein allererster Blog-Eintrag (nicht bei diesem hier) handelte in der Tat vom Wetter. Und das nicht einmal,
weil es besonders toll oder schlimm war. Ich wusste einfach nicht, was ich schreiben soll, wollte aber irgendwas schreiben. Tja, jetzt ist diese Katze auch raus aus dem Sack ;)
Übrigens: Ich lerne nebenher nach wie vor, aber zwischenrein kann man zur Entspannung eben auch mal ein paar Minuten bloggen. Lange Blogeinträge, die irgendeine Form der Recherche benötigen, kann
ich gerade mangels Netz eh vergessen. Und Schund wie dieser schreibt sich recht schnell...
von Sash
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