Sashs Blog

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Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

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  • : Linker Spinner mit wenig Geld und einem Hang zum Zynismus. Dennoch lebensfroh und gutmütig. Ist das hier ne Kontaktanzeige? :)

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Nicht bestanden! Ich bin nicht durchgekommen, es war zwar „relativ knapp“, die Prüfer haben meine Vorbereitung gelobt, und ich bin mir sicher, dass es nächstes Mal klappt. Insgesamt eigentlich verkraftbar, ich habe mich ja auch nicht zu sehr darauf eingestellt, dass es beim ersten Mal klappt. Dass der nächste freie Termin erst in 5 Wochen ist, rockt da viel mehr rein. Ich hatte ja gehofft, einen Folgetermin in zwei bis drei Wochen zu bekommen. Das heisst, dass Sophie und ich mit unseren Finanzen am unteren Ende des noch irgendwie erträglichen Limits angelangt sind.
Zum Ende den aktuellen Stand bei Arcor: Das Geld ist scheinbar heute eingegangen. Nach sechs Tagen! Haben die Berliner Sparkasse und die Deutsche Bank noch Brieftauben im Einsatz? Wahrscheinlich setzen sie eher auf Laufvögel. Bachstelzen oder so...
Naja, der Stand ist also: Ab morgen werden wir wieder telefonieren können, „und das DSL-Signal kommt dann automatisch 24 Stunden später“. Nicht nur, dass mir diese Logik wohl nichts sagen muss, aber warum erfahre ich jetzt schon wieder was anderes? Dass das nicht gleichzeitig freigeschaltet wird? Warum?


Dienstag, 17. juni 2008
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Er ist angebrochen: Der Tag der Prüfung. In acht Stunden stehe ich auf, in neun fahre ich hin, in elf Stunden sollte es losgehen, und eigentlich sollte die Entscheidung in 12 Stunden bereits gefallen sein. Ich weiss nicht so recht, wie es mir geht. Ich habe keine enorme Panik, weil bei dieser Prüfung so viele Leute durchfallen, und ich das ja mehr oder minder sogar eingeplant habe. Meinem äußerst klammen Geldbeutel würde es extrem gut tun, wenn ich es jetzt schaffe, aber wenn ich noch mal eine Chance in 14 Tagen hätte, dann wäre das auch ok. Darauf kommt es bei meinem Kontostand auch nicht mehr an. Genausowenig kommt es auf das eine Objekt oder die eine Straße an, die ich vielleicht zu wenig im Kopf habe, weil ich gerade schreibe. Im „Nachhinein“ muss ich sagen: Ich hätte mehr lernen müssen, vielleicht auch können. Aber ob mir heute das zum Verhängnis wird oder doch eher die Null-Toleranz-Einstellung der Prüfer, die mein Lehrer ihnen immer untersagt: Noch weiss man es nicht. Vielleicht stehe ich da morgen auch, und das Ganze wird eher locker.
Nach dem Gesetz der Serie müsste es aber eigentlich klappen, denn bisher hat sich in meinem Leben durch Zufall immer genau an der richtigen Stelle etwas ergeben. Die einzige Ausnahme war eigentlich mein Wiederholen der elften Klasse. Aber ansonsten hab ich meine Gymnasialempfehlung ohne Anstrengung, mein Abi fast ohne Lernen, meine Zivistelle und meinen ersten Job ohne Suchen bekommen. Beim Führerschein hatte ich atemberaubendes Glück, der Staplerschein war ein Witz, und jetzt kommt der P-Schein, auf den ich mich ausnahmsweise auch mal richtig vorbereitet habe. Was soll mir das Leben anhaben wollen? Eine vergeigte Prüfung würde meinen Lebenslauf eigentlich nur vervollkommnen.
Wisst ihr was? Es kotzt mich an, dass das jetzt nicht wenigstens schon online lesbar ist!


Dienstag, 17. juni 2008
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Als ich vorher in den Briefkasten sah, und die Post herausangelte, fand ich Post an mich vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. Zunächst hab ich mich noch gefragt, ob ich irgendwann unter Alkoholeinfluss im Internet irgendwas bestellt hätte, aber dann war es doch nur ein Fragebogen. Eine Umfrage zur Wohnsituation in Marzahn-Hellersdorf. Ich mache gerne bei solchen Umfragen mit, aber selbst diese war an manchen Stellen etwas undurchdacht. Für WG-Bewohner sind die ganzen „Wie hoch ist ihr Haushaltsnettoeinkommen?“-Fragen einfach nicht gemacht. Denn wenn ein Mitbewohner von mir 2000 € verdient, zählt das zum Haushaltsnettoeinkommen, für die WG sagt das allerdings gar nix aus. Naja.
Besonders angetan hat es mir folgende Frage zum Wohnumfeld:

Soll alles so bleiben wie es ist?
( ) Ist notwendig
( ) Wäre wünschenswert
( ) Ist unwichtig (Da bin ich mir nicht mehr ganz sicher, der Umschlag ist schon zu!)

Was soll man dazu sagen?
Freitag, 13. juni 2008
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...dann kann man auch mal auf den Gedanken kommen, übers Wetter zu schreiben. Das hat nämlich in den letzten zwei Tagen einen ziemlichen Umschwung vorgenommen. Gerade haben wir richtiges „Caps-Lock-Wetter“ (schifft ohne Ende) und angenehm warm ist es jetzt auch nicht mehr. Dafür war es mir persönlich davor schon fast zu warm. Das mit dem Wetter ist bei uns Menschen ja eine erstaunliche Geschichte: Eigentlich passt es uns doch nie so wie es ist. Ich gehöre zwar zu der Sorte Mensch, die mit Vorliebe behaupten, es gibt kein falsches Wetter, sondern höchstens falsche Kleidung – aber dann erwische ich mich selbst beim Wettern übers Wetter.
Was für all die neuen Leser von Overblog vielleicht eine lustige Anekdote sein könnte: Mein allererster Blog-Eintrag (nicht bei diesem hier) handelte in der Tat vom Wetter. Und das nicht einmal, weil es besonders toll oder schlimm war. Ich wusste einfach nicht, was ich schreiben soll, wollte aber irgendwas schreiben. Tja, jetzt ist diese Katze auch raus aus dem Sack ;)
Übrigens: Ich lerne nebenher nach wie vor, aber zwischenrein kann man zur Entspannung eben auch mal ein paar Minuten bloggen. Lange Blogeinträge, die irgendeine Form der Recherche benötigen, kann ich gerade mangels Netz eh vergessen. Und Schund wie dieser schreibt sich recht schnell...


Freitag, 13. juni 2008
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Nun ist die EM also auch hier angekommen. Nachdem der Axel-Springer-Verlag und einige andere das Spiel heute zu einer Wiederholung von 1939 hochstilisiert haben, ging es dann doch erstaunlich zivilisiert und unspektakulär mit einem 2:0 für Deutschland aus. Ich hab mir die letzten zwei Drittel angesehen, muss mich aber - um ehrlich zu bleiben - hier ein wenig desinteressiert und unbegeistert geben.
Hier und da werde ich sicher noch in ein paar Spiele reinsehen, ob ich mich aber bis zum Ende der Meisterschaft ernsthaft mit einer Mannschaft freuen kann, das steht noch in den Sternen. Allen, die es interessiert, wünsche ich viel Spaß beim mitfiebern, ansonsten hoffe ich, dass die nationalistischen Entgleisungen der letzten Tage sich nicht fortsetzen.
Sonntag, 8. juni 2008
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