Sashs Blog

In diesem Blog schreibe ich so ziemlich über alles, was mir einfällt. Privates und Politisches. Poesie und Pöbel. Denn eine Trennung ist ja nicht immer leicht. Wessen Leben besteht nur aus Arbeit oder nur aus Freizeit? Wer will die Grenze ziehen? Ich sicher nicht. Na denn, habt viel Spaß am Lesen.
Ein kurzer Warnhinweis an die jüngeren Leser:

Liebe Kinder, es ist normal, dass ein Blog nicht nur aus Bildern besteht!

Da es eine Menge verschiedene Themen gibt, ist es mitunter sinnig, sich nur eine Kategorie anzeigen zu lassen. Über einen Kommentar würde ich mich natürlich sehr freuen.

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Freitag, 21. märz 2008

Nachdem ich in der letzten Zeit oft verhindert war, habe ich es nun auch mal wieder geschafft, in der Taxi-Schule vorbei zu schneien, und wie üblich habe ich es nicht bereut. Die zwei bis zweieinhalb Stunden, die ich im Idealfall zwei Tage die Woche dort habe, gehören eigentlich zu den angenehmsten Momenten meiner Lernerei. Der Kontakt zu anderen Leuten, die sich mit derselben - von Normalbürgern eher ignorierten - Materie beschäftigen, ist schon an und für sich wichtig, um sich nicht gleich als absurder Außenseiter vorzukommen.

Wenn ich mir den fröhlichen und überwiegend motivierten Haufen in meiner Schule ansehe, dann muss man sich fragen, weswegen nicht alle Taxifahrer so drauf sind wie sie. Klar, vielleicht kann man diese Einstellung nicht über mehrere Berufsjahre retten. Kann sein. Ich denke aber, dass es nicht so ist. Zumindest meinem Lehrer nehme ich ab, dass er noch immer gerne fährt - und auch ich selbst kann mir nicht vorstellen, dass einen bei einem derartig vielfältigen Beruf die Langeweile überfällt.

Aber vielleicht muss man eben auch einfach überzeugt sein davon. Und das bin ich. Immer noch und hoffentlich noch eine Weile weiter!

von Sash veröffentlicht in: Taxi
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Freitag, 21. märz 2008

Ich muss irgendwie noch einmal zum gestrigen Thema zurückkehren: Ich bin gerade hocherfreut darüber, dass auch meine Freundin sich langsam dem scharfen Essen zuwendet. Na gut, ich bin nicht alleine daran schuld, und zudem reizt sie der Anbau von Pflanzen allgemein. Die bei uns nun wachsenden Chilis haben also ihren Ursprung nicht unbedingt in meiner Liebe zur Schärfe.

Wer sich noch fragt, was die Überschrift zu bedeuten hat, der sei - ohne bei Wikipedia schauen zu müssen - hiermit aufgeklärt: Es ist die chemische Formel für Capsaicin, jenem Stoff, der meinen Lieblingspflanzen die nötige Würze verleiht, und zudem im Falle einer Extremsituation dafür verantwortlich ist, dass ich vor der Polizei nicht mehr fliehen kann (Pfefferspray).

Aber Capsaicin ist ein recht positiver Stoff, der nicht nur Schmerzrezeptoren reizen kann, damit man Chilis als feurig empfindet. Er findet auch Anwendung auf Wärmepflastern und kann zumindest bei Mäusen zu einer Bremse für Prostatakrebs werden. Desweiteren hält er Bakterien und Pilze fern - allerdings keine Motten! Die Erfahrung haben wir in unserer WG vor langer Zeit schon gemacht. Auch wenn man es nicht glauben will - Lebensmittelmotten nisten sich auch in getrockneten Chilis ein. Die Schweine!

Die Vermutung, dass eine "leichte Sucht" nach scharfen Speisen entwickelt werden kann, kann ich nur zustimmen. Ich denke aber, dass es - sofern man den Magen seiner Gäste nicht übermäßig strapaziert - weitaus schlimmere Süchte als die diese gibt.

Ich bin sicher (noch) kein "Chilihead", wie er auf vielen einschlägigen Seiten beschworen wird, aber ich muss meine Liebe zu herzhaftem Essen mit einem Hang zu höheren Stufen auf der Scoville-Skala eingestehen. "Pain is good", wahrscheinlich das tragende Leitmotto der Bewegung, mag ich nur zum Teil tragen, aber ja: Ich kenne das Gefühl, das dahintersteht, und das sehr gut.

Ich hoffe stark, dass die Habaneros im Zimmer von Ozie ordentlich reifen mögen, und ich auch in Zukunft noch viel Spaß mit meinem Freund Capsaicin habe. Ich weiss, dass mich bei weitem nicht jeder versteht, aber das ist ok. Wer keine Chilis mag, der kann seine gerne an mich spenden ;)

von Sash veröffentlicht in: Vermischtes
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Freitag, 21. märz 2008

Jetzt wollte ich gerade gemütlich einen kleinen Blogeintrag verfassen, und nun ist hier die komplette Bedienbarkeit geändert. Grundsätzlich bin ich - im Gegensatz zu sicher einigen anderen - nicht sofort am Verzweifeln, wenn mal was relevantes auf Französisch dasteht. Was die Formatierung des Textes angeht, fehlen mir dann indes doch die ein oder anderen Kenntnisse. Sollten also die nächsten Einträge das ein oder andere Mal abweichend in Form und Farbe sein, dann seht es mir bitte nach.

von Sash veröffentlicht in: Blog
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Donnerstag, 20. märz 2008
Die Welt wandelt sich in ein Chili-Paradies um mich herum. Juhu! Seit ein zwei Wochen ist Ozie schon dabei, Cayenne und dergleichen anzubauen, und jetzt hat der Kaiser's hier gegenüber auch noch einen Chili-Mix im Angebot. Prinzipiell sackteuer, aber dafür sind sogar ein paar Habaneros dabei.
Ich hab mich ja nicht zusammenreißen können und musste ein bisschen naschen. Das ist eine Stunde her, meine Zunge verliert langsam ihr Taubheitsgefühl ;)
Die Dinger sind rattenscharf aber irgendwie geil! Wenn's um Chilis geht, bin ich schon ein bisschen suchtgefährdet. Seit langem habe ich mal wieder diesen Adrenalin-Kick vom Brennen auf der Zunge gemerkt. Sehr geil!
Ich weiss, das ist etwas, das viele Nicht-Capsaicin-Jünger nicht verstehen können - ich kann es ja selbst kaum. Ich weiss nur, dass ich Chilis liebe, und mir dafür auch gerne mal ein bisschen den Mund verbrenne.
Na gut, alle die das lesen, halten mich jetzt für einen Idioten. Zeit ins Bett zu gehen.
von Sash veröffentlicht in: Vermischtes
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Mittwoch, 19. märz 2008
BILD brachte gestern eine Überschrift, die einem zu Denken gibt: "Tod durch BVG-Streik"
Das gibt einem zu Denken, das interessiert einen. Natürlich aber ist das mehr oder weniger Quatsch. Es geht um ein überfahrenes Mädchen. Wenn die BVG nicht gestreikt hätte, dann wäre sie vermutlich mit der Bahn gefahren. Gut. Vielleicht wäre sie also nicht umgekommen, wenn es diesen Streik nicht gegeben hätte. Das mittels einer Überschrift aber in einen direkten Zusammenhang zu stellen, ist aber wenigstens ein bisschen irreführend.
Schließlich erwartet man hier etwas, das die BVG, bzw. deren streikende Mitarbeiter direkt zu verantworten haben. Aber das ist nun wirklich nicht der Fall.

Mögliche andere Überschrifen:
- Tod durch Unachtsamkeit
- Tod durch LKW-Fahrerlaubins
- Tod durch Straße
- Tod durch Fahrrad
- Tod durch Kreuzung
- Tod durch Stadt
- Tod durch Lebensumstände
- Tod durch...

Man kann sich also vorstellen, wie viel insgesamt zum bedauernswerten Tod der Schülerin beigetragen haben kann. Aber dass die BILD das einmal mehr politisch nutzt, kann einen ärgern.


Quelle: bildblog.de
von Sash veröffentlicht in: Medien
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