So, mit dem heutigen Tag ändert overblog seine Statistiken so, dass automatisch generierte Besuche wie die von Robots
nicht mehr gezählt werden. Also wird das Besucheraufkommen sinken - von der Statistik her. Grundsätzlich finde ich es gut, denn was interessiert es mich denn, ob ein Google-Bot meinen Blog
gescannt hat?
Etwas seltsam geht overblog allerdings damit um, dass das natürlich auch die Werbeeinnahmen beeinflusst. Mir persönlich ist das relativ egal, meine Werbeeinnahmen schwanken zwischen 2 und -
Rekord von gestern - 11 Cent am Tag. Sollten sie jetzt zwischen 1 und 10 Cent schwanken, dann hat das auf die Zusammensetzung meines Frühstücks nur bedingte Auswirkungen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob der CPM dann langfristig steigen wird - weil die Werbekunden ja sicher für den um nutzlose Besucher gereinigten Traffic mehr zahlen müssen. Warum sonst sollte
overblog das überhaupt einführen? Naja, manchmal ist die Transparenz auch hier nicht die beste...
Mittwoch, 1. oktober 2008
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Ich bin ja nach wie vor immer recht gut im Bilde über die Statistiken bei meinem Blog. Insbesondere nach längeren
Abwesenheitsphasen ist das ja auch so uninteressant nicht. Und wie auch die letzten Male, habe ich auch nun wieder festgestellt, dass ausgerechnet am letzten Tag meiner Abwesenheit mein Blog die
höchste Besucheranzahl in der gesamten Zeit hatte.
Vielleicht erklärt es sich ja mit Suchtverhalten!? Je länger ich offline bin, desto energischer wird nach neuen Beiträgen gefahndet? Ich finde diese Erklärung für mich immer noch angenehmer als
diese "Der Blog ist am Besten, wenn ich nict schreibe..."-Geschichte. Aber werde ich es je erfahren.
Was ich unbedingt noch erwähnen wollte, ist, dass ich in der letzten Woche einmal gefunden wurde, als jemand bei google nach "Penis in Ameisenhaufen Bilder" gesucht hat. So sehr ich mich darüber
freue, dass dieser Blog so langsam einen ganz passablen Bekanntheitsgrad hat, so sehr wundere ich mich das ein oder andere Mal, wonach manche Leute suchen...
Freitag, 26. september 2008
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Es ist schon manches Mal seltsam, dieses Leben. Wir haben es Mitte September, es ist langsam ein wenig kälter geworden, und
zudem ist es mitten in der Nacht - zwei Uhr genau. Ich sitze - wie so oft - am PC und weiss ausnahmsweise nicht so recht, was ich tun soll.
Am PC selbst weiss ich nicht viel mit mir anzufangen. Im Internet finde ich gerade keine Seite, die mir inhaltlich das bietet, was ich suche. Das Video, dass ich gerade runterlade, braucht noch
eine Weile, ein wirklich spannendes Spiel habe ich noch nicht installiert, und irgendwas sonstig kreatives weiss ich auch nicht.
Die Wohnung selbst ist mehr als tot, nur aus Ralfs Zimmer sind noch Fernsehgesräusche zu vernehmen, aber da er nicht grundlos binnen des nächsten Monats auszieht, bleibt mein Wunsch nach
Konversation mit ihm im Reich der Fantasie und lernen will ich erst im Laufe des Mittags. Auf der Straße hängen nicht einmal mehr die Proleten mit ihren Audio-getunten Kleinwagen rum, die
wenigstens noch amüsantes Anschaumaterial liefern könnten. Für eine Fahrt mit der Bahn in die Innenstadt, sowie für einen gepflegten Marsch in die Wildnis unweit der Wohnung bin ich schlicht und
ergreifend zu faul.
Also blogge ich. Nun stellt sich einem aber zwangsläufig die Frage, warum um alles in der Welt man Bloggen muss, wenn man eigentlich gar nichts zu sagen hat?
Hmm? Habe ich nichts zu sagen? Oder habe ich nur zu sagen, dass ich nichts zu sagen habe? Und wenn: Was ist der Unterschied und wen interessiert es?
Offenbar ist der Unterschied groß und es interessiert gar nicht so wenige, denn viele Blogs beschäftigen sich mit Banalitäten (meiner ja auch oft), die bei näherer Betrachtung oftmals noch
langweiliger sind als ein Eintrag über Langeweile selbst. Vielleicht ist die Tatsache, dass auch diese Einträge überwiegend mit Wohlwollen gelesen werden, ein Zeichen dafür, dass auch die
Blogosphäre mitunter Bestätigung darin findet, dass es dem jeweils nächsten nicht besser geht. Dass er auch nur ein Mensch ist, dass er auch Finanzprobleme hat, Ärger mit dem Telefonanschluss
oder damit, dass die Katze in regelmäßigen Abständen stolz auf den Teppich kackt.
Wahrscheinlich ist das ein sehr unterbewusstes Gefühl, aber ja: Bisweilen merkt man es. Dann stellt man fest, dass man auch als Blogger nur völlig normal ist, dass auch die Blogosphäre nicht nur
aus intellektuellen Genies und verzogenen Gören besteht. Der einzige Unterschied ist: Wenn uns langweilig ist, dann können wir drüber schreiben ;)
Freitag, 19. september 2008
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Falls die Leute von overblog das lesen sollten: Es ist für alle Beteiligten nutzlos, auf meinem Blog Werbung für Arcor einzublenden! Auf der
anderen Seite bin ich sehr froh über dieses Zusammenspiel, da es mir die Möglichkeit gibt, direkt neben dem Objekt der Häme meinen Spott zu vergießen, und mir das auch noch mit jedem Besucher -
der nach dem Lesen des Blogs sicher nicht dort klickt - vergütet wird. Insofern ist es ein schönes Beispiel dafür, wie Online-Marketing danebengehen kann :)
Ich mag solche Zufälle...
Donnerstag, 18. september 2008
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Für alle, die manches Mal vielleicht skeptisch auf die Werbung in meinem Blog schielen, möchte ich hier einmal die Finanzen offenlegen:
Seit ich meinen Vertrag mit overblog abgeschlossen habe, habe ich insgesamt bis einschließlich heute exakt 5,23 € mit dem Bloggen verdient.
Und auszahlen lassen kann ich es mir erst, wenn es über 50 € werden - also alles nicht so schlimm mit der Kommerzialisierung. Es lohnt sich für mich immer noch nicht, positiv über Dinge zu
berichten, die ich eigentlich nicht mag. Ihr könnt mir also mehr oder weniger immer noch vertrauen...
Mittwoch, 10. september 2008
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Eure letzte Meinung